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Deutschlandstipendium: Wie Annika Obermann Fernstudium, Familie und Karrierechancen verbindet

Für Annika Obermann, Mutter in Elternzeit und BWL-Studentin an der SRH Fernhochschule, bedeutet das Deutschlandstipendium mehr als finanzielle Entlastung. Es gibt ihr Auftrieb für ihre akademischen und beruflichen Pläne.

Eine lächelnde Frau mit langen, blonden Haaren trägt eine Halskette. Der Hintergrund ist hellblau.

Wenn Annika Obermann morgens ihren Laptop aufklappt, ist es im Haus für ein paar Stunden still – die Kinder sind betreut, der Vormittag gehört dem Studium. Sie hat drei Kinder, befindet sich in Elternzeit und nutzt genau diese Phase, um sich fachlich weiterzuentwickeln. „Ich nutze vormittags den Timeslot, um zu studieren, und nachmittags bin ich dann wieder ganz für die Kinder da“, fasst sie ihren Alltag zusammen.

Die Entscheidung für ein Studium ist das Ergebnis einer bewussten Neuorientierung. In ihrer bisherigen Laufbahn hat sie in einer Bank gearbeitet, zahlreiche Weiterbildungen absolviert – meist freitags und am Wochenende, neben einem Vollzeitjob. „Das war immer sehr anstrengend“, erinnert sie sich. Schon lange habe sie den Wunsch gehabt, einmal „richtig“ zu studieren, ohne den Spagat zwischen Beruf, Fortbildung und Privatleben. Die Elternzeit, kombiniert mit einer gesicherten Kinderbetreuung, wurde zum Startpunkt für ihr BWL-Studium an der SRH Fernhochschule.

Von der Bank ins BWL-Studium

Beruflich ist Annika „in der Bank groß geworden“. Sie hat dort ihre Ausbildung gemacht, sich über interne Programme weiterqualifiziert und sich auf den Wertpapierbereich spezialisiert. Viele Jahre war sie als Vermögensberaterin tätig. Gleichzeitig wurde ihr bewusst, dass sie ihren beruflichen Horizont noch einmal erweitern möchte: „Man arbeitet noch so viele Jahre – wenn man lange in einem Bereich war, möchte man gerne noch mal etwas anderes kennenlernen.“

Das BWL-Studium sieht sie als Schlüssel zu neuen Aufgabenfeldern. Sie belegt Module wie Nachhaltigkeit und Corporate Finance und erarbeitet sich ein breites betriebswirtschaftliches Fundament. Zu Beginn war der Einstieg ins wissenschaftliche Arbeiten ihre größte Hürde. „Ich wusste gar nicht, was genau verlangt wird. Wie viele Quellen, wie man zitiert, wie man eigene Gedanken einbringt – mir hat der Vergleich gefehlt“, erzählt sie. Durch das Lesen von Studien und Dissertationen, das Arbeiten mit Fachliteratur und das Ausprobieren eigener Herangehensweisen hat sie sich Schritt für Schritt in die akademische Arbeitsweise eingearbeitet. Heute steht sie im sechsten Semester mit einem Notenschnitt von 1,3 – ein Ergebnis, das ihr Durchhaltevermögen eindrucksvoll widerspiegelt.

Warum das Fernstudium perfekt zu ihrem Leben passt

Der Erfolg ist auch eine Frage des passenden Studienmodells. Für Annika wäre ein klassisches Präsenzstudium in ihrer Lebensphase kaum denkbar. „Ein Präsenzstudium wäre für mich zu zeitaufwendig. Mit festen Vorlesungen, bei denen ich nicht flexibel reagieren könnte, wenn etwas dazwischenkommt“, erklärt sie. Die SRH Fernhochschule hingegen bietet ihr genau die Mischung, die sie braucht: Struktur und gleichzeitig Flexibilität.

„Die SRH Fernhochschule bietet mir ein hohes Maß an Flexibilität, was für meine Lebenssituation entscheidend ist. Die Flexibilität nimmt viel Druck und Stress aus dem Studienalltag“, sagt sie. Sie arbeitet mit einem festen Zeitplan, weiß aber, dass sie Termine verschieben kann, wenn das Leben es erfordert. 

Zugleich schätzt sie, dass das Fernstudium nicht nur aus „Lernen am Laptop“ besteht. Annika hat sowohl Präsenz‑Studientage – etwa in Berlin – als auch Online‑Studientage besucht. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr ein Studientag zur qualitativen Forschung sowie digitale Studientage zur Unternehmensführung. Dort erlebte sie kompakte, intensive Lernsituationen, bekam Einblicke in die Arbeitsrealität anderer und lernte praktische Tools kennen, die auch für ihren Beruf wichtig sind. „Man merkt, was man in kurzer Zeit leisten kann“, beschreibt sie die Dynamik solcher Tage.

Das Deutschlandstipendium als Anerkennung und Auftrieb

Auf das Deutschlandstipendium ist Annika im Verlauf ihres Studiums immer wieder gestoßen – zunächst eher nebenbei, etwa bei Hinweisen auf den Webseiten. Lange fehlte ihr schlicht die Zeit, sich zu bewerben. Erst im sechsten Semester, mit sehr guten Noten im Rücken, hat sie den Schritt bewusst gewagt. „Die Ausgangslage war wegen des Notendurchschnitts sehr gut, und ich habe mir gesagt: Jetzt mache ich das zum Ende des Studiums noch“, erinnert sie sich.

Die Zusage war dann ein emotionaler Moment: „Die Zusage zum Deutschlandstipendium hat mich sehr gefreut. Für mich ist es eine besondere Anerkennung, dass meine Leistungen gesehen und wertgeschätzt werden.“ Die finanzielle Unterstützung empfindet sie als deutliche Entlastung – gerade in einer Familienphase, in der vieles parallel läuft. Mindestens genauso wichtig ist für sie aber die ideelle Seite: „Das Stipendium bestärkt mich darin, meinen Weg konsequent weiterzugehen und an meine eigenen Fähigkeiten zu glauben.“

Das Deutschlandstipendium funktioniert im Zusammenspiel von staatlicher Förderung und privaten Förderern aus der Wirtschaft. Unternehmen wie die EnBW engagieren sich dabei ganz konkret für Studierende, die leistungsstark sind und Verantwortung übernehmen. Für Annika hat genau das Signalwirkung: Ein großes Unternehmen investiert bewusst in Menschen, die sich weiterentwickeln wollen. Diese Wertschätzung gibt zusätzlichen Rückenwind.

EnBW als starke Partnerin in der Förderung

Für Förderer wie die EnBW ist das Deutschlandstipendium weit mehr als ein reiner Finanzbeitrag. Es ist ein Bekenntnis dazu, Talente zu unterstützen, die sich nicht nur fachlich, sondern auch persönlich engagieren – Menschen, die Studium, Beruf und Familie miteinander vereinbaren und damit Verantwortung in mehreren Bereichen tragen. Die Förderung eröffnet Studierenden wie Annika Spielräume: Sie kann sich stärker auf ihre Bachelorarbeit konzentrieren, muss finanzielle Fragen weniger in den Vordergrund stellen und gewinnt Mut, direkt im Anschluss den nächsten akademischen Schritt zu gehen.

Gerade in Zeiten, in denen Vereinbarkeit von Familie, Karriere und Weiterbildung viel diskutiert wird, setzt ein Engagement wie das der EnBW ein wichtiges Zeichen. Die finanzielle Unterstützung wird so zum Ermöglicher von Bildungsbiografien, die ohne Stipendium deutlich schwerer umzusetzen wären.

Zwischen Bachelorarbeit und Masterplänen

Aktuell arbeitet Annika an ihrer Bachelorarbeit. Nach Abschluss der Arbeit wird sie noch ein letztes Modul absolvieren – eine Phase, die sie bewusst nutzt, ohne an Tempo zu verlieren. Parallel denkt sie bereits weiter: „Ich kann mir gut vorstellen, im Anschluss einen Master an der SRH zu absolvieren.“

Beruflich möchte sie im Unternehmen neue Bereiche kennenlernen, neue Arbeitsweisen entdecken und sich langfristig spezialisieren. Nach vielen Jahren im gleichen Aufgabenfeld empfindet sie den Wechsel als bewusste Chance zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung. Das Stipendium hat den entscheidenden Aufwind gegeben, den nächsten Schritt – den Master – nicht nur zu denken, sondern aktiv zu planen.

Durchhalten, auch wenn es schwierig wird

Besonders wichtig ist Annika, dass Studieninteressierte ein realistisches Bild bekommen. „Manche Module liegen einem nicht oder man findet sie nicht spannend. Und hinterher ist man umso stolzer, wenn man den Bereich gemeistert hat. Wenn man im Studium mal hadert, sollte man standhaft bleiben – auch wenn es Rückschläge gibt“, betont sie.

Weil das Fernstudium viel im eigenen Arbeitszimmer stattfindet, erscheinen die Herausforderungen anderer oft unsichtbar. Gerade deshalb sieht sie die Studientage als wertvollen Gegenpol: Dort wird deutlich, dass auch andere kämpfen, zweifeln, Umwege gehen und trotzdem weiterkommen. „Alle hatten ein Ziel vor Augen und man wusste: Bei denen ist es auch nicht leicht. Aber sie haben es bisher geschafft und sind motiviert“, beschreibt sie die Stimmung.

Ihr Fazit: Am Ball bleiben lohnt sich. Besonders, wenn man – wie sie – erlebt, dass sich die Mühe in Form eines erfolgreichen Studiums, neuer beruflicher Möglichkeiten und der Anerkennung durch ein Stipendium niederschlägt. Das Deutschlandstipendium ist für Annika damit mehr als eine Förderung auf Zeit: Es ist ein Signal, dass ihr Weg richtig ist – und dass sich ihr Durchhalten auszahlt.

Nils Fabisch

Marketing & Sales / Press & Media Relations

Die Zusage zum Deutschlandstipendium ist für mich eine besondere Anerkennung – meine Leistungen werden gesehen und wertgeschätzt.
Annika Obermann, dreifache Mutter in Elternzeit und BWL-Studentin