SRH Fernhochschule - The Mobile University

Spezialisierung Sportpsychologie

Gesundheitspsychologie (B.Sc.)

Sportpsychologie studieren

Die Spezialisierung Sportpsychologie im Studiengang Gesundheitspsychologie (B.Sc.) eröffnet Ihnen ein fundiertes Verständnis dafür, wie psychologische Prozesse Leistung, Gesundheit und Wohlbefinden im Sport beeinflussen. Sie beschäftigen sich mit den mentalen, emotionalen und motivationalen Faktoren, die sportliche Leistungsfähigkeit prägen – sowohl im Leistungs- als auch im Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport. Dabei verbinden Sie theoretische Grundlagen der Psychologie mit praxisorientierten Methoden der Sportwissenschaft.

Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie mentale Stärke, Selbstregulation, Motivation, Aufmerksamkeit und Stressbewältigung im sportlichen Kontext gezielt gefördert werden können. Gleichzeitig reflektieren Sie, wie psychologische Interventionen Athlet:innen, Teams und auch Personen in gesundheitsorientierten Bewegungsprogrammen unterstützen können. Ergänzende Inhalte wie mentales Training, Achtsamkeit, Regeneration oder der Umgang mit Krisen und Verletzungen ermöglichen Ihnen einen ganzheitlichen Blick auf die Leistungs- und Gesundheitsförderung im Sport.

Durch die interdisziplinäre Verbindung von Gesundheitspsychologie und Sportpsychologie entwickeln Sie ein breites Kompetenzprofil, das sowohl für die praktische Arbeit im Sportumfeld als auch für weiterführende Tätigkeiten im Coaching, im Gesundheitsmanagement oder in präventiven Bewegungsprogrammen wertvolle Perspektiven eröffnet.

Sportpsychologie

Modulinhalte

In den vier Modulen der Vertiefung innerhalb des Bachelor-Fernstudiums bzw. Online-Abendstudiums Gesundheitspsychologie (B.Sc.) erweitern Sie Ihr Fachwissen gezielt und bauen ein professionelles Profil im Bereich der Sportpsychologie auf. Die Spezialisierungsmodule absolvieren Sie regulär im vierten und fünften Semester.

Inhalte des Moduls

Im Modul Grundlagen der Sportpsychologie erhalten Sie einen strukturierten Überblick über zentrale Themenfelder der Sportpsychologie. Der Kurs führt zunächst in grundlegende Konzepte der Psychologie und deren Anwendung im sportlichen Kontext ein. Darauf aufbauend lernen Sie sowohl theoretische Ansätze der allgemeinen Sportpsychologie als auch praxisrelevante Methoden der angewandten Sportpsychologie kennen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Einflussfaktoren der individuellen Leistungsfähigkeit, etwa Motivation, mentale Prozesse oder Regenerationsfähigkeit. Darüber hinaus werden gruppendynamische Aspekte beleuchtet, einschließlich Chancen und Risiken in Teamkonstellationen. Ergänzend dazu thematisiert das Modul den Zusammenhang zwischen Sport und psychischer Gesundheit sowie Konzepte gesundheitsorientierter Bewegung. Dazu zählen sporttherapeutische Grundlagen, Prävention und Gesundheitsförderung sowie Methoden wie Entspannungsverfahren oder bewegungsbezogene Trainingsformen. Auch pädagogische Grundlagen, z. B. im Rahmen von Sport- und Bewegungstherapie, und Programme der Gesundheitsförderung in unterschiedlichen Settings – von Schule über Betrieb bis hin zum Rehabilitationssport – werden praxisnah erläutert. Damit vermittelt das Modul ein breit angelegtes Verständnis der sportpsychologischen Arbeit an der Schnittstelle von Psychologie, Sportwissenschaft und Gesundheitsförderung.

Vermittelte Kompetenzen

Sie erwerben ein fundiertes Verständnis der theoretischen und methodischen Grundlagen der Sportpsychologie und können relevante Theorien, Einflussfaktoren und gruppendynamische Prozesse sicher einordnen. Darüber hinaus befähigt Sie das Modul, sportpsychologische Methoden zielgerichtet anzuwenden – von Mentaltraining über Motivationssteuerung bis hin zu individuellen Coachingtechniken. Sie lernen, Ansatzpunkte für Interventionen zu identifizieren, Trainingsmethoden bedarfsgerecht zu entwickeln und Risiken sowie Chancen sportlicher Aktivität realistisch zu bewerten. Im Bereich der Selbstkompetenz stärken Sie Ihre Fähigkeit zum Selbstmanagement, reflektieren eigene Leistungsanforderungen und entwickeln ein professionelles Verständnis der psychologischen Prozesse im sportlichen Kontext. Zudem fördern Sie Ihre kommunikativen und sozialen Kompetenzen, indem Sie lernen, Gesprächstechniken bewusst auszuwählen, unterschiedliche Perspektiven auf Leistung und Gesundheit einzubeziehen und konstruktiv in Gruppenprozesse einzugreifen. Durch diese Kompetenzen sind Sie in der Lage, sportpsychologische Inhalte fundiert zu vermitteln und Maßnahmen zur Leistungsoptimierung oder Gesundheitsförderung gemeinsam zu gestalten.

Inhalte des Moduls

Im Modul Sport- und Trainingswissenschaften erhalten Sie einen umfassenden Überblick über zentrale Themen und wissenschaftliche Grundlagen der modernen Sportwissenschaft. Der Kurs führt in den Gegenstand und die Methoden der Sportwissenschaft ein und vermittelt Qualitäts- und Gütekriterien, die für sportwissenschaftliches Arbeiten essenziell sind. Darauf aufbauend befassen Sie sich mit den grundlegenden biologischen Voraussetzungen sportlicher Leistung – darunter Anatomie, Physiologie und Biomechanik. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Bewegungslehre und motorischem Lernen, wodurch Sie besser verstehen, wie Bewegungen entstehen, optimiert und automatisiert werden. Anschließend vertiefen Sie sich in die Trainingswissenschaft, einschließlich Trainingsprinzipien, Belastungssteuerung und leistungsphysiologischen Grundlagen. Ergänzend dazu werden Aspekte wie Leistungsdiagnostik, Leistungsanalyse und Verletzungslehre behandelt, um sportliche Leistungsfähigkeit fundiert bewerten und einschätzen zu können. Das Modul schließt mit Themen zu Sport und Gesundheit, Prävention, sozialwissenschaftlichen Perspektiven sowie einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen in der Sportwissenschaft. Dadurch erwerben Sie ein breites, fundiertes Verständnis für sportliche Leistung im Freizeit-, Breiten-, Jugend-, Gesundheits- und Leistungssport.

Vermittelte Kompetenzen

Durch das Modul entwickeln Sie ein tiefes Verständnis für zentrale sportwissenschaftliche, sportmedizinische und trainingswissenschaftliche Inhalte. Sie können wesentliche Theorien, Methoden und empirische Erkenntnisse einordnen und erklären sowie physiologische und psychologische Einflussgrößen auf die individuelle Leistungsfähigkeit benennen. Darüber hinaus lernen Sie, sportwissenschaftliche und sportmedizinische Trainingsmethoden gezielt auszuwählen, Ansatzpunkte für Interventionen zu erkennen und Risiken sowie Chancen sportlicher Aktivität realistisch einzuschätzen. Sie stärken Ihre methodischen Fähigkeiten, indem Sie sportbezogene Fragestellungen strukturiert analysieren und wissenschaftlich fundierte Maßnahmen ableiten. Im Bereich der Selbstkompetenz fördern Sie Motivation, Reflexionsfähigkeit und professionelles Arbeiten einschließlich dem Umgang mit Rückfragen oder Kritik. Zusätzlich entwickeln Sie kommunikative und kooperative Fähigkeiten, etwa indem Sie sportwissenschaftliche Erkenntnisse sicher diskutieren, verschiedene Perspektiven auf Sport, Leistung und Gesundheit einbeziehen und Maßnahmen der Trainingswissenschaft verständlich vermitteln. Damit sind Sie in der Lage, sportbezogene Fragestellungen evidenzbasiert zu bearbeiten und fundiert in der Praxis zu agieren.

Inhalte des Moduls

Im Modul Sportpsychologische und gesundheitspsychologische Diagnostik erhalten Sie einen systematischen Überblick über zentrale Konzepte, Methoden und Anwendungsfelder der sportpsychologischen Diagnostik. Zu Beginn befassen Sie sich mit grundlegenden Begriffen, diagnostischen Strategien und dem vollständigen Diagnostikprozess, bevor Sie verschiedene Verfahren, typische Fehlerquellen und relevante Messinstrumente kennenlernen – sowohl für den Leistungs- als auch für den Breitensport. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der gesundheitspsychologischen Diagnostik, einschließlich zentraler Forschungsbereiche, biostatistischer Grundlagen und datenbasierten Analyseverfahren. Praxisnahe Inhalte wie Fragebogenmethodik, Beobachtungsverfahren, Evaluationsinstrumente sowie diagnostische Anwendungen im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) ergänzen das Modul. Darüber hinaus lernen Sie Ansätze zum Umgang mit psychosozialen Belastungen kennen und erhalten Einblicke in ausgewählte Programme der Gesundheitsförderung, etwa Stressbewältigungsstrategien oder Maßnahmen zur Implementierung gesundheitsbezogener Interventionen im betrieblichen Kontext. Durch diese Kombination aus sportpsychologischen und gesundheitspsychologischen Perspektiven erwerben Sie ein breites, praxisorientiertes Verständnis für Diagnostik im Leistungs-, Breiten- und Gesundheitssport.

Vermittelte Kompetenzen

Das Modul vermittelt Ihnen umfassendes Fachwissen zu Diagnosemethoden, Messinstrumenten und Forschungsansätzen in der Sport- und Gesundheitspsychologie. Sie können relevante Praxisfelder klar definieren, Messverfahren kritisch reflektieren und passende Instrumente zielgerichtet auswählen. Zudem erwerben Sie die Fähigkeit, eigene Anwendungsfelder zu identifizieren, geeignete Analyseverfahren fachlich begründet auszuwählen und diagnostische Methoden situationsgerecht in der Praxis einzusetzen. Methodisch stärken Sie Ihre Kompetenz, Forschungsfragen abzuleiten, Daten zu interpretieren und diagnostische Entscheidungen wissenschaftlich fundiert zu treffen. Im Bereich der Selbstkompetenz fördern Sie Ihr professionelles Selbstverständnis, entwickeln eine verantwortungsbewusste, ethische Grundhaltung und lernen, Aufgaben souverän und termingerecht zu erfüllen. Gleichzeitig reflektieren Sie die Anforderungen unterschiedlicher Auftraggeberkontexte und führen Diagnostikprozesse verantwortungsvoll durch. Ihre Sozialkompetenzen erweitern Sie durch den gezielten Einsatz verbaler und nonverbaler Gesprächstechniken, die Weitergabe von Fachwissen sowie den konstruktiven Umgang mit Konfliktpotenzialen. Damit sind Sie in der Lage, sport- und gesundheitspsychologische Diagnostik qualitativ hochwertig, ethisch reflektiert und praxisorientiert umzusetzen.

Inhalte des Moduls

Im Modul Sportpsychologische Interventionen und mentales Training im Sport setzen Sie sich intensiv mit unterschiedlichen Maßnahmen zur Unterstützung, Förderung und Optimierung sportlicher Leistungsfähigkeit auseinander. Zunächst lernen Sie Grundlagen der Sportpsychologie, verschiedene Formen des sportpsychologischen Trainings sowie relevante Konzepte wie Growth Mindset, Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit und Motivation im Sport kennen. Darauf aufbauend befassen Sie sich mit emotionalen Prozessen, Aufmerksamkeitsregulation, Selbstgesprächen und Selbstinstruktionen sowie zentralen Elementen des mentalen Trainings, einschließlich Visualisierungstechniken. Weitere Inhalte umfassen Stressmanagement, Entspannungsverfahren, Regeneration und Schlaf, ergänzt durch vertiefende Themen wie Achtsamkeit im Leistungssport, Krisenbewältigung, den Umgang mit Verletzungen und Schutzkonzepte im Sport. Zudem erwerben Sie Einblicke in sportpsychologische Arbeit im Kinder- und Jugendsport, im Schulsport sowie in der Elternarbeit. Mit praxisorientierten Beispielen, didaktischen Grundlagen und Coachingansätzen – u. a. im Format Coach the Coach – vermittelt das Modul ein breites Verständnis dafür, wie sportpsychologische Interventionen konzipiert, bewertet und zielgruppengerecht umgesetzt werden können.

Vermittelte Kompetenzen

Sie erwerben fundiertes Fachwissen zu sportpsychologischen Interventionen, mentalem Training und passenden Instrumenten, um theoretische Grundlagen mit praktischen Anwendungen zu verbinden. Sie lernen, Interventionsformen methodisch einzuordnen, didaktische Prinzipien zu berücksichtigen und Maßnahmen für unterschiedliche Zielgruppen – etwa Leistungs-, Breiten- oder Gesundheitssport – auszuwählen. Darüber hinaus entwickeln Sie die Fähigkeit, geeignete Analyseinstrumente zu identifizieren, Interventionen hinsichtlich Umsetzbarkeit und Wirksamkeit zu beurteilen und aus wissenschaftlichen Modellen eigenständig Interventionskonzepte abzuleiten. Ihre Methodenkompetenz wird gestärkt, indem Sie lernen, ein manualisiertes Interventionsmodul zu erstellen und praxisrelevante Trainings- und Coachingmaßnahmen zu entwickeln. Im Bereich der Selbstkompetenz fördern Sie professionelles Handeln, reflektieren eigene Entscheidungen, gehen konstruktiv mit Rückfragen oder Kritik um und erweitern Ihre Coachingfähigkeiten im Umgang mit individuellen und gruppenbezogenen Leistungsanforderungen. Zusätzlich erweitern Sie Ihre soziale Kompetenz, indem Sie angemessen argumentieren, Stressprävention und -reduktion erklären, Gesprächstechniken gezielt einsetzen und Gruppenprozesse fundiert einschätzen sowie konstruktiv begleiten.

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Berufsperspektiven im Bereich der Sportpsychologie

Mit der Spezialisierung Sportpsychologie eröffnen sich vielfältige berufliche Möglichkeiten in unterschiedlichsten Bereichen des Sport-, Gesundheits- und Präventionswesens. Durch das fundierte Wissen zu mentalen Prozessen, Leistungsfaktoren und gesundheitspsychologischen Mechanismen sind Sie ideal darauf vorbereitet, Athlet:innen, Teams oder sportlich aktive Menschen professionell zu begleiten. Berufliche Einsatzfelder finden sich beispielsweise als Sportpsycholog:in, Mentaltrainer:in, Coach im Leistungs- und Breitensport, Gesundheitscoach oder Trainer:in für mentales Training. Auch im Kinder- und Jugendsport, in Nachwuchsleistungszentren oder im Schulsport lassen sich sportpsychologische Kompetenzen gewinnbringend einsetzen.

Darüber hinaus bieten sich Tätigkeiten im betrieblichen Gesundheitsmanagement an, etwa als BGM-Manager:in oder in der Entwicklung gesundheitsförderlicher Bewegungsprogramme. Im rehabilitativen Umfeld können Sie als Reha-Sportberater:in oder in der Prävention psychischer und körperlicher Belastungen tätig werden. Ebenso besteht die Möglichkeit, in Sportverbänden, Vereinen, Fitness- und Gesundheitszentren oder in wissenschaftlichen Einrichtungen an der Schnittstelle von Sportpsychologie und Gesundheitspsychologie zu arbeiten. Die Spezialisierung qualifiziert somit für ein breites Berufsspektrum, das sowohl beratende als auch konzeptionelle und wissenschaftliche Tätigkeiten umfasst.