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Informatik studieren: Inhalte, Voraussetzungen, Studienformen & Karrierewege

Sie interessieren sich für ein Informatik-Studium, weil Sie digitale Technologien verstehen, Software entwickeln oder IT-Systeme aktiv mitgestalten möchten? Dann kommt es nicht nur auf technische Begeisterung an, sondern vor allem auf eine klare Orientierung: Welche Inhalte erwarten Sie, welche Voraussetzungen sollten Sie mitbringen und welcher Studienweg passt zu Ihren Zielen?

Ein Mann steht in einem modernen Büroflur und hält einen Laptop in der Hand. Er trägt ein hellblaues Hemd und lächelt.

Auf dieser Seite erhalten Sie einen fundierten Überblick über Inhalte, Voraussetzungen, Studienformen und berufliche Perspektiven im Informatik-Studium. So können Sie besser einschätzen, ob Informatik zu Ihren Interessen passt und welcher Studienweg sich mit Ihrer Lebenssituation vereinbaren lässt.

Direkt zu den wichtigsten Themen

Informatik ist weit mehr als Programmieren. Sie beschäftigt sich mit den Grundlagen digitaler Systeme, der Entwicklung von Software, Datenstrukturen, IT-Sicherheit, künstlicher Intelligenz und der Frage, wie digitale Lösungen in Wirtschaft und Gesellschaft eingesetzt werden. Genau diese Vielfalt macht das Fach so zukunftsrelevant.

Auf einen Blick
  • Im Informatik-Studium beschäftigen Sie sich mit Softwareentwicklung, IT-Systemen, Daten, Algorithmen und digitalen Anwendungen.
  • Typische Inhalte sind Programmierung, Mathematik, Datenbanken, Software Engineering, IT-Sicherheit, künstliche Intelligenz und Projektarbeit.
  • Informatik eröffnet Karrierewege in nahezu allen Branchen, von Softwareentwicklung über IT-Consulting bis Data Science.
  • Je nach Hochschule können Sie Informatik in Vollzeit, Teilzeit, berufsbegleitend oder im Fernstudium studieren.
  • Ein Informatik-Studium ist auch ohne NC möglich, wenn die formalen Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind.

Ist Informatik das richtige Studium für Sie?

Ein Informatik-Studium passt zu Ihnen, wenn Sie verstehen möchten, wie digitale Technologien funktionieren – und wie daraus praktische Lösungen entstehen. Im Studium verbinden Sie technisches Know-how mit analytischem Denken und anwendungsnaher Problemlösung.

Woran Sie erkennen, dass Informatik zu Ihnen passt

Informatik kann die richtige Wahl für Sie sein, wenn Sie Freude daran haben, Probleme zu lösen und technische Zusammenhänge zu verstehen. Besonders hilfreich ist es, wenn Sie gerne logisch denken, geduldig an Aufgaben arbeiten und bereit sind, sich kontinuierlich neues Wissen anzueignen.

Ein Informatik-Studium passt besonders gut zu Ihnen, wenn Sie:

  • wissen möchten, wie Software, Apps, Plattformen und digitale Systeme funktionieren,
  • Interesse an Themen wie Programmierung, Daten, künstlicher Intelligenz oder IT-Sicherheit haben,
  • gerne analytisch und strukturiert arbeiten,
  • digitale Lösungen entwickeln möchten, die in der Praxis einen konkreten Nutzen haben,
  • sich ein Studium mit vielseitigen Karriereperspektiven wünschen,
  • bereit sind, regelmäßig zu üben und sich auch in komplexe Themen einzuarbeiten.
Was viele vor dem Start unterschätzen

Viele Studieninteressierte verbinden Informatik zunächst vor allem mit dem Schreiben von Code. Programmieren ist tatsächlich ein wichtiger Bestandteil des Studiums – aber nur ein Teilbereich. 

Ebenso wichtig sind mathematische Grundlagen, Algorithmen, Datenstrukturen, Software Engineering, Systemverständnis und die Fähigkeit, Probleme Schritt für Schritt zu analysieren.

Auch die Arbeitsweise ist für viele neu: In der Informatik gibt es nicht immer sofort die eine richtige Lösung. Häufig geht es darum, verschiedene Lösungswege zu prüfen, Fehler zu finden, Anwendungen zu verbessern und aus Rückschlägen zu lernen. Genau diese Mischung aus Ausdauer, Neugier und praktischer Anwendung macht das Fach besonders spannend.

Ein ehrlicher Selbstcheck vor dem Studienstart

Bevor Sie sich für ein Informatik-Studium entscheiden, lohnt sich ein Blick auf Ihre persönlichen Interessen und Erwartungen. Die folgenden Fragen können Ihnen bei der Orientierung helfen:

  • Interessiere ich mich dafür, wie digitale Technologien im Hintergrund funktionieren?
  • Habe ich Freude daran, Aufgaben logisch zu durchdenken und Lösungen zu entwickeln?
  • Bin ich bereit, mich auch mit Mathematik, Theorie und abstrakten Konzepten zu beschäftigen?
  • Kann ich mir vorstellen, regelmäßig selbstständig zu lernen und zu üben?
  • Bleibe ich geduldig, wenn eine Lösung nicht sofort funktioniert?
  • Möchte ich digitale Entwicklungen aktiv mitgestalten statt sie nur anzuwenden?
  • Suche ich ein Studium, das technische Grundlagen mit praktischen Anwendungsmöglichkeiten verbindet?

Was ist Informatik – und warum ist das Studium so vielseitig?

Informatik beschäftigt sich damit, wie Informationen digital verarbeitet, gespeichert und genutzt werden. Sie bildet die Grundlage für viele Technologien, die unseren Alltag und die Arbeitswelt prägen – von Apps und Software über Datenbanken bis hin zu künstlicher Intelligenz.

Informatik ist mehr als Programmieren

Programmieren ist ein wichtiger Bestandteil der Informatik. Im Studium geht es aber um deutlich mehr: Sie lernen, digitale Systeme zu verstehen, technische Probleme zu analysieren und Lösungen systematisch zu entwickeln. Dazu gehören auch Themen wie Datenstrukturen, Algorithmen, IT-Sicherheit, Software Engineering und Datenbanken.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten in nahezu allen Branchen

Die Informatik ist heute in fast allen Lebens- und Arbeitsbereichen relevant. Ob Gesundheitswesen, Bildung, Industrie, Handel, Verwaltung oder Medien – überall werden digitale Lösungen entwickelt, verbessert und eingesetzt. Genau deshalb eröffnet ein Informatik-Studium sehr unterschiedliche berufliche Perspektiven.

Von Softwareentwicklung bis künstliche Intelligenz

Je nach Interesse können Sie im Informatik-Studium unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Manche Studierende interessieren sich besonders für Softwareentwicklung, andere für Datenanalyse, IT-Sicherheit, künstliche Intelligenz oder digitale Geschäftsprozesse. So können Sie Ihr fachliches Profil Schritt für Schritt an Ihren beruflichen Zielen ausrichten.

Was macht Informatik als Studienfach besonders?

Informatik verbindet technisches Verständnis mit logischem Denken und praktischer Anwendung. Sie lernen nicht nur, wie digitale Technologien funktionieren, sondern auch, wie Sie daraus konkrete Lösungen entwickeln. Damit ist Informatik ein Studienfach für alle, die die digitale Zukunft aktiv mitgestalten möchten.

Informatik, Angewandte Informatik & Wirtschafts­informatik im Vergleich

Informatik ist nicht gleich Informatik. Je nach Studienrichtung stehen eher technische Grundlagen, praktische Anwendungen oder digitale Prozesse in Unternehmen im Mittelpunkt. Die folgende Übersicht zeigt, wie sich Informatik, Angewandte Informatik und Wirtschaftsinformatik voneinander unterscheiden.

BereichWorum geht es?Passt besonders gut, wenn …Typische Schwerpunkte
InformatikInformatik beschäftigt sich mit den Grundlagen digitaler Systeme, Software, Daten, Algorithmen und technischen Strukturen.Sie verstehen möchten, wie digitale Technologien grundsätzlich funktionieren und wie Software sowie IT-Systeme entwickelt werden.Programmierung, Algorithmen, Datenstrukturen, Softwareentwicklung, IT-Systeme
Angewandte InformatikAngewandte Informatik überträgt informatisches Wissen auf konkrete Aufgabenstellungen aus Praxis, Wirtschaft und Gesellschaft.Sie informatische Grundlagen lernen und diese möglichst praxisnah auf reale digitale Lösungen anwenden möchten.Software Engineering, Datenbanken, Webentwicklung, IT-Sicherheit, digitale Anwendungen
WirtschaftsinformatikWirtschaftsinformatik verbindet Informatik mit betriebswirtschaftlichen Fragestellungen und digitalen Geschäftsprozessen.Sie an der Schnittstelle von IT, Unternehmen und Management arbeiten möchten.Prozessdigitalisierung, IT-Management, Geschäftsprozesse, Datenanalyse, digitale Transformation

Was lernt man im Informatik-Studium?

Im Informatik-Studium erwerben Sie die fachlichen Grundlagen, um digitale Systeme zu verstehen, Software zu entwickeln und technische Lösungen für unterschiedliche Anwendungsbereiche zu gestalten. Dabei verbinden Sie theoretisches Wissen mit praktischen Aufgaben und lernen Schritt für Schritt, komplexe Fragestellungen strukturiert zu lösen.

Eine Frau mit pinken Haaren sitzt an einem Schreibtisch, nutzt ein Tablet und schaut auf einen Laptop. Im Hintergrund sind Aktenordner und eine kleine Pflanze sichtbar.

Programmierung und Softwareentwicklung

Ein zentraler Bestandteil des Studiums ist die Programmierung. Sie lernen, wie Software geplant, entwickelt, getestet und weiterentwickelt wird. Dabei geht es nicht nur darum, Code zu schreiben, sondern auch darum, Anforderungen zu verstehen und daraus funktionierende digitale Anwendungen zu erstellen.

Typische Inhalte sind zum Beispiel:

  • Grundlagen der Programmierung
  • objektorientierte Programmierung
  • Software Engineering
  • Web- und App-Entwicklung
  • Testverfahren und Qualitätssicherung
  • agile Entwicklungsmethoden

Mathematik, Algorithmen und Datenstrukturen

Informatik basiert auf logischem und analytischem Denken. Deshalb beschäftigen Sie sich auch mit mathematischen Grundlagen, Algorithmen und Datenstrukturen. Diese Inhalte helfen Ihnen, Probleme effizient zu lösen und technische Entscheidungen fundiert zu treffen.

Typische Inhalte sind zum Beispiel:

  • Mathematik für Informatik
  • Logik und formale Grundlagen
  • Algorithmen
  • Datenstrukturen
  • Statistik
  • Modellierung technischer Problemstellungen

Datenbanken, IT-Systeme und Netzwerke

Damit digitale Anwendungen zuverlässig funktionieren, braucht es stabile Systeme und eine sinnvolle Organisation von Daten. Im Studium lernen Sie, wie Daten gespeichert, verarbeitet und bereitgestellt werden und wie IT-Infrastrukturen aufgebaut sind.

Typische Inhalte sind zum Beispiel:

  • Datenbanken
  • Betriebssysteme
  • Rechnerarchitektur
  • Netzwerke
  • Cloud-Grundlagen
  • IT-Sicherheit

Künstliche Intelligenz und digitale Zukunftstechnologien

Je nach Studiengang und Schwerpunkt können auch aktuelle Technologiefelder wie künstliche Intelligenz, Data Science, Machine Learning oder Automatisierung eine Rolle spielen. Diese Themen zeigen, wie Informatik zur Grundlage moderner digitaler Anwendungen wird – von intelligenten Assistenzsystemen bis zu datenbasierten Entscheidungen.

Praxisprojekte und Anwendung

Besonders wichtig ist der Praxisbezug. In Projekten, Fallbeispielen und anwendungsorientierten Aufgaben übertragen Sie Ihr Wissen auf konkrete Fragestellungen. So entwickeln Sie nicht nur technisches Verständnis, sondern auch die Fähigkeit, digitale Lösungen eigenständig zu planen und umzusetzen.

Gut zu wissen

An der SRH Fernhochschule studieren Sie Angewandte Informatik – also Informatik mit klarem Praxisbezug. Sie lernen nicht nur theoretische Grundlagen kennen, sondern wenden Ihr Wissen auf konkrete digitale Fragestellungen an. So entwickeln Sie Schritt für Schritt die Kompetenzen, die Sie später zum Beispiel in der Softwareentwicklung, IT-Beratung oder Systemanalyse einsetzen können.

Welche Voraussetzungen gibt es für ein Informatik-Studium?

Die formalen Voraussetzungen für Ihr Informatik-Studium hängen davon ab, mit welchem Bildungsweg Sie starten und ob Sie einen Bachelor oder später einen Master anstreben. Grundsätzlich führen mehrere Wege ins Studium: über eine klassische Hochschulzugangsberechtigung, über berufliche Qualifikation oder über spezielle Zugangsmodelle.

Auch ein Informatik-Studium ohne NC ist möglich. Bei uns können Sie Ihren Studienweg deshalb flexibel an Ihre persönliche Ausgangssituation anpassen – ganz gleich, ob Sie direkt nach der Schule starten, bereits Berufserfahrung mitbringen oder sich beruflich neu orientieren möchten.

Hochschulzugang zum Bachelor Informatik

Für das Bachelor-Fernstudium Angewandte Informatik (B.Sc.) an der SRH Fernhochschule benötigen Sie keinen Numerus Clausus. Entscheidend ist, dass Sie eine der formalen Zulassungsvoraussetzungen erfüllen.

Zum Studium zugelassen werden können Sie mit:

  • allgemeiner Hochschulreife,
  • fachgebundener Hochschulreife,
  • Fachhochschulreife,
  • einer anerkannten Aufstiegsfortbildung,
  • einem erfolgreichen Probestudium,
  • oder einem Jahr erfolgreichen Studiums an einer Hochschule außerhalb Baden-Württembergs.

Zusätzlich werden für das Studium ausreichende Englischkenntnisse vorausgesetzt. So stellen wir sicher, dass Sie auch mit englischsprachigen Fachbegriffen, Quellen und technischen Dokumentationen sicher umgehen können.

Informatik-Studium ohne Abitur

Sie möchten Informatik studieren, haben aber kein Abitur oder keine Fachhochschulreife? Auch dann kann ein Studium bei uns möglich sein. Denn berufliche Qualifikationen können den Hochschulzugang ebenfalls eröffnen.

Je nach persönlicher Ausgangssituation kommen zum Beispiel eine Aufstiegsfortbildung oder ein Probestudium infrage. Damit richtet sich der Studienzugang nicht nur nach Ihrem Schulabschluss, sondern auch nach Ihrer beruflichen Erfahrung und Weiterentwicklung.

Informatik-Studium ohne NC

Für unser Bachelor-Fernstudium Angewandte Informatik (B.Sc.) benötigen Sie keinen NC. Ihre Abiturnote entscheidet also nicht darüber, ob Sie einen Studienplatz erhalten.

Das bedeutet für Sie: Wenn Sie die formalen Zulassungsvoraussetzungen erfüllen, können Sie Ihr Informatik-Studium planbar beginnen – ohne Wartesemester, ohne Auswahlverfahren und ohne unnötige Verzögerung.

Gerade wenn Sie sich beruflich weiterentwickeln oder möglichst direkt in Ihr Studium starten möchten, bietet Ihnen das Informatik-Studium ohne NC eine klare Perspektive.

Zulassungsvoraussetzungen im Master

Wenn Sie nach dem Bachelor einen Master im Bereich Informatik, Data Science oder Digitalisierung anschließen möchten, hängen die Zulassungsvoraussetzungen vom jeweiligen Studiengang ab. Je nach Mastermodell können unterschiedliche fachliche Voraussetzungen, ECTS-Umfänge oder Zugangskriterien gelten.

Unsere Mastervarianten bieten Ihnen dabei verschiedene Einstiegsmöglichkeiten – abhängig davon, welchen Umfang Ihr Erststudium hatte und welches fachliche Profil Sie mitbringen.

Je nach Studiengang können zum Beispiel relevant sein:

  • ein abgeschlossenes Erststudium,
  • ein bestimmter ECTS-Umfang,
  • fachlich passende Vorkenntnisse,
  • berufliche Erfahrung,
  • oder weitere studiengangsspezifische Voraussetzungen.

Da sich die Anforderungen je nach Master leicht unterscheiden können, lohnt sich ein genauer Blick auf den jeweiligen Studiengang. Unsere Studienberatung unterstützt Sie gerne dabei, die passende Mastervariante für Ihre Ziele zu finden.

Mehr Informationen zu Mastervarianten & Zulassungsvoraussetzungen

So ist das Informatik-Studium aufgebaut

Bachelor Informatik

Im Bachelorstudium Informatik erwerben Sie die grundlegenden Kompetenzen, um digitale Systeme zu verstehen, Software zu entwickeln und technische Lösungen umzusetzen. Sie beschäftigen sich mit zentralen Themen wie Programmierung, Mathematik, Algorithmen, Datenbanken, IT-Systemen und Software Engineering. Im weiteren Studienverlauf wenden Sie Ihr Wissen zunehmend auf praktische Fragestellungen an und entwickeln ein fachliches Profil, das zu Ihren beruflichen Zielen passt.

Master Informatik

Nach dem Bachelor können Sie Ihr Wissen in einem Masterstudium vertiefen und sich fachlich spezialisieren. Je nach Interesse kommen zum Beispiel Studienrichtungen aus den Bereichen Informatik, Data Science, künstliche Intelligenz, IT-Management oder digitale Transformation infrage. Ein Master eignet sich besonders, wenn Sie anspruchsvollere Fachaufgaben übernehmen, sich gezielt weiterqualifizieren oder Ihre Karriereperspektiven im IT- und Digitalisierungsumfeld erweitern möchten.

Informatik an der SRH Fernhochschule

An der SRH Fernhochschule studieren Sie Informatik im flexiblen Fernstudium. Das bedeutet: Sie lernen ortsunabhängig, digital und in einem Studienmodell, das sich gut mit Beruf, Familie oder anderen Verpflichtungen verbinden lässt. Gleichzeitig profitieren Sie von einer klaren Studienstruktur, persönlicher Betreuung und praxisnahen Lerninhalten. So können Sie Ihr Informatik-Studium individuell planen und Schritt für Schritt mit Ihrer persönlichen Lebenssituation verbinden.

Informatik Bachelor und Master im Vergleich

BereichBachelor InformatikWeiterführender Master
ZielAufbau grundlegender Informatik-KompetenzenFachliche Vertiefung und Spezialisierung
AbschlussBachelor of Science Master of Science 
Umfang180 ECTSje nach Modell 60, 90 oder 120 ECTS
FokusGrundlagen, Programmierung, Softwareentwicklung, Datenbanken, IT-Systeme und PraxisbezugSpezialisierte Fachthemen, komplexere Fragestellungen und strategische Vertiefung
Geeignet fürPersonen, die in die Informatik einsteigen oder sich beruflich neu ausrichten möchtenBachelor Absolvent:innen, die ihr Profil weiterentwickeln oder sich gezielt spezialisieren möchten
PerspektiveEinstieg in IT-nahe Aufgabenfelder, z. B. Softwareentwicklung, IT-Beratung oder SystemanalyseWeiterentwicklung in spezialisierten oder verantwortungsvolleren IT-Funktionen

Welche Studienformen gibt es?

Ein Informatik-Studium ist in unterschiedlichen Studienformen möglich. Welche Variante am besten zu Ihnen passt, hängt vor allem davon ab, wie flexibel Sie studieren möchten, ob Sie nebenbei arbeiten und wie viel Struktur Sie sich im Studienalltag wünschen.

Studienformen im Vergleich

StudienformSo funktioniert esPasst besonders gut, wenn …
Präsenzstudium in Vollzeit Sie studieren überwiegend vor Ort an einer Hochschule und besuchen regelmäßig Lehrveranstaltungen auf dem Campus.Sie sich vollständig auf Ihr Studium konzentrieren möchten und feste Zeiten sowie persönlichen Austausch vor Ort schätzen.
TeilzeitstudiumSie absolvieren Ihr Studium mit reduzierter Studienlast pro Semester und haben dadurch mehr Zeit für andere Verpflichtungen.Sie Studium, Beruf, Familie oder persönliche Aufgaben besser miteinander vereinbaren möchten.
Berufsbegleitendes Studium Sie studieren parallel zu Ihrer Berufstätigkeit und verbinden akademisches Wissen mit praktischer Erfahrung.Sie sich weiterqualifizieren möchten, ohne Ihre berufliche Tätigkeit zu unterbrechen.
Duales Studium Sie kombinieren das Studium mit einer praktischen Ausbildung oder Tätigkeit in einem Unternehmen.Sie früh Praxiserfahrung sammeln und eng an ein Unternehmen angebunden sein möchten.
Fernstudium Sie studieren ortsunabhängig, digital und besonders flexibel. Lernzeiten, Lernorte und Studienrhythmus lassen sich individuell gestalten.Sie maximale Flexibilität brauchen und Ihr Studium gut mit Beruf, Familie oder anderen Verpflichtungen verbinden möchten.
Welche Studienform passt zu welchem Ziel?

Wenn Sie direkt nach der Schule starten und sich vollständig auf Ihr Studium konzentrieren möchten, kann ein Vollzeitstudium passend sein. Möchten Sie dagegen berufstätig bleiben oder Ihr Studium stärker an Ihren Alltag anpassen, bieten sich ein Teilzeitstudium, ein berufsbegleitendes Studium oder ein Fernstudium an.

Ein duales Studium eignet sich besonders, wenn Sie von Beginn an eng mit einem Unternehmen zusammenarbeiten möchten. Das Fernstudium ist vor allem dann interessant, wenn Sie zeitlich und örtlich flexibel bleiben wollen – zum Beispiel, weil Sie arbeiten, familiäre Verpflichtungen haben oder nicht für Ihr Studium umziehen möchten.

Fernstudium oder Präsenzstudium?

Ob ein Fernstudium oder ein Präsenzstudium besser zu Ihnen passt, hängt von Ihrer persönlichen Lernweise ab. Im Präsenzstudium profitieren Sie von festen Terminen, direktem Austausch vor Ort und einer klar vorgegebenen Struktur. Dafür sind Sie stärker an einen Studienort und feste Zeiten gebunden.

Im Fernstudium gestalten Sie Ihr Lernen flexibler. Sie können Inhalte ortsunabhängig bearbeiten, Ihren Studienalltag individueller planen und das Studium besser mit anderen Lebensbereichen verbinden. Gerade im Bereich Informatik kann das gut funktionieren, weil viele Inhalte digital, projektorientiert und praxisnah erarbeitet werden können.

Wie lange dauert das Informatik-Studium und was kostet es?

Wie lange Ihr Informatik-Studium dauert und welche Kosten entstehen, hängt vor allem vom angestrebten Abschluss, der Hochschulform und dem gewählten Studienmodell ab. Ein Bachelorstudium ist anders aufgebaut als ein weiterführender Master, ein Präsenzstudium anders als ein flexibles Fernstudium. Deshalb lohnt es sich, Studiendauer, Gebühren und persönliche Rahmenbedingungen früh gemeinsam zu betrachten.

Studiendauer im Informatik-Studium

Die Studiendauer im Informatik-Studium hängt zunächst davon ab, ob Sie einen Bachelor- oder Masterabschluss anstreben. Ein Bachelorstudium umfasst in der Regel sechs Semester und 180 ECTS. Auch im Bachelorbereich Informatik an der SRH Fernhochschule ist diese Regelstudienzeit vorgesehen.

Ein weiterführendes Masterstudium baut darauf auf und fällt je nach Studiengang unterschiedlich lang aus. An unserer Hochschule gibt es Mastervarianten mit 60, 90 oder 120 ECTS. Welche Variante für Sie infrage kommt, hängt unter anderem davon ab, wie viele ECTS Sie aus Ihrem Erststudium mitbringen und welchen Masterstudiengang Sie wählen. Einige Studiengänge umfassen grundsätzlich 120 ECTS und haben gesonderte Zulassungsvoraussetzungen.

Neben dem Abschluss spielt auch das Studienmodell eine wichtige Rolle. Ein Vollzeitstudium ist meist straffer organisiert, während sich die tatsächliche Studiendauer in Teilzeit, berufsbegleitend oder im Fernstudium individueller gestalten lässt. Gerade wenn Sie neben dem Studium arbeiten, familiäre Verpflichtungen haben oder sich beruflich neu orientieren, kann ein flexibler Studienverlauf die passendere Lösung sein.

Kosten im Informatik-Studium

Die Kosten eines Informatik-Studiums unterscheiden sich je nach Hochschulform deutlich. An staatlichen Hochschulen fallen häufig vor allem Semesterbeiträge an. Private Hochschulen arbeiten dagegen meist mit monatlichen Studiengebühren. Dafür bieten sie in der Regel flexible Studienmodelle, persönliche Betreuung, digitale Lernumgebungen und zusätzliche Serviceleistungen, die Sie im Studienalltag unterstützen.

Neben Semesterbeiträgen oder Studiengebühren sollten Sie auch mögliche Nebenkosten einplanen. Dazu können zum Beispiel Ausgaben für Technik, Software, Lernmaterialien, Prüfungen, Fahrtkosten oder persönliche Lebenshaltungskosten zählen. Wie stark diese Kosten ins Gewicht fallen, hängt davon ab, ob Sie vor Ort studieren oder ein Fernstudium wählen, bei dem viele Inhalte digital und ortsunabhängig verfügbar sind.

Besonders im Informatik-Studium ist außerdem wichtig, dass Sie über eine geeignete technische Grundausstattung verfügen. Ein zuverlässiger Computer, eine stabile Internetverbindung und die Bereitschaft, mit digitalen Tools zu arbeiten, gehören in der Regel zum Studienalltag dazu.

Finanzierung und Planung

Ein Informatik-Studium lässt sich deutlich besser planen, wenn Sie Zeitaufwand und Finanzierung früh realistisch einschätzen. Prüfen Sie deshalb vor dem Start, wie viele Stunden pro Woche Sie tatsächlich für Ihr Studium investieren können und wie gut sich das Studium mit Beruf, Familie oder anderen Verpflichtungen verbinden lässt. Gerade bei einem technischen Studienfach ist regelmäßiges Lernen wichtig, damit Sie Inhalte wie Programmierung, Mathematik oder Softwareentwicklung Schritt für Schritt vertiefen können.

Für die Finanzierung kommen verschiedene Möglichkeiten infrage. Bei uns können Sie sich zum Beispiel über Stipendien, staatliche Förderungen und weitere Unterstützungsangebote informieren. Dazu zählen unter anderem hochschuleigene Stipendien, das Deutschlandstipendium, BAföG, Bildungs- und Qualifizierungsschecks, Aufstiegsstipendien sowie Bildungskredite.

Auch steuerliche Vorteile können je nach persönlicher Situation eine Rolle spielen. Wichtig ist, die finanzielle Planung frühzeitig mit Ihrer Lebensrealität abzugleichen und ein Studienmodell zu wählen, das fachlich, zeitlich und wirtschaftlich zu Ihnen passt.

Welche Karrierewege eröffnet ein Informatik-Studium?

Mit einem Informatik-Studium eröffnen sich Ihnen vielfältige berufliche Perspektiven. Informatiker:innen werden in nahezu allen Branchen gebraucht – überall dort, wo digitale Anwendungen entwickelt, Daten genutzt, IT-Systeme betreut oder Prozesse digitalisiert werden. Je nach persönlichem Interesse können Sie Ihr Profil stärker technisch, analytisch, beratend oder strategisch ausrichten.

Softwareentwicklung und IT-Projektarbeit

Ein klassischer Karriereweg führt in die Softwareentwicklung. Hier planen, entwickeln, testen und verbessern Sie digitale Anwendungen, Websites, Apps oder Softwarelösungen. Gleichzeitig können Sie in IT-Projekten daran mitarbeiten, Anforderungen zu analysieren, technische Lösungen umzusetzen und digitale Produkte weiterzuentwickeln.

IT-Consulting, Digitalisierung und Prozessgestaltung

Wenn Sie Technik gerne mit organisatorischen Fragestellungen verbinden, kann der Bereich IT-Consulting interessant sein. Dort unterstützen Sie Unternehmen dabei, digitale Prozesse zu analysieren, passende IT-Lösungen auszuwählen und Veränderungen strukturiert umzusetzen. Besonders gefragt ist dabei die Fähigkeit, zwischen technischen Anforderungen und wirtschaftlichen Zielen zu vermitteln.

Daten, künstliche Intelligenz und Analyse

Daten spielen in Unternehmen und Organisationen eine immer wichtigere Rolle. Mit informatischen Grundlagen können Sie daran mitwirken, Daten aufzubereiten, auszuwerten und für Entscheidungen nutzbar zu machen. Je nach Schwerpunkt kann Ihr Weg auch in Richtung künstliche Intelligenz, Machine Learning, Data Analytics oder Business Intelligence führen.

IT-Sicherheit, Systeme und Infrastruktur

Auch die Betreuung und Absicherung digitaler Systeme bietet spannende Perspektiven. In diesem Bereich beschäftigen Sie sich zum Beispiel mit Netzwerken, Cloud-Infrastrukturen, Systemadministration oder Informationssicherheit. Ziel ist es, IT-Systeme zuverlässig, leistungsfähig und sicher zu gestalten.

Digitale Produkte und Schnittstellenfunktionen

Ein Informatik-Studium kann Sie auch auf Rollen vorbereiten, in denen Sie zwischen Entwicklung, Management und Nutzer:innen vermitteln. Dazu gehören zum Beispiel Tätigkeiten im Produktmanagement, Requirements Engineering oder in der technischen Projektkoordination. Besonders wertvoll ist hier, dass Sie technische Zusammenhänge verstehen und gleichzeitig den praktischen Nutzen digitaler Lösungen im Blick behalten.

Branchen und Einsatzfelder

Ihre Kompetenzen können Sie in vielen Bereichen einsetzen – etwa in IT-Unternehmen, Industrie, Handel, Gesundheitswesen, Bildung, öffentlicher Verwaltung, Beratung oder Start-ups. Das macht Informatik zu einem Studienfeld mit breiten Entwicklungsmöglichkeiten und guten Chancen, den eigenen Karriereweg individuell zu gestalten.

Welches Informatik-Studium passt zu Ihrem Ziel?

Informatik ist vielseitig – und genauso unterschiedlich können Ihre Ziele sein. Vielleicht möchten Sie Software entwickeln, digitale Geschäftsprozesse gestalten, sich mit künstlicher Intelligenz beschäftigen oder Daten gezielt analysieren. Im Bereich Digitalisierung und Informatik finden Sie bei uns Studiengänge, mit denen Sie Ihr Profil passend zu Ihren Interessen und beruflichen Plänen ausrichten können.

Entdecken Sie unsere Studienangebote und finden Sie heraus, welcher Weg am besten zu Ihrem nächsten Karriereschritt passt.

Tauchen Sie ein in die Welt der Digitalisierung

FAQ zum Informatik-Studium

Informatik beschäftigt sich mit der Verarbeitung, Speicherung und Nutzung von Informationen durch digitale Systeme. Dazu gehören unter anderem Software, Datenbanken, Algorithmen, Netzwerke, IT-Sicherheit und künstliche Intelligenz. Informatik bildet damit eine wichtige Grundlage für viele digitale Anwendungen, die unseren Alltag und die Arbeitswelt prägen.

Ein Informatik-Studium vermittelt Ihnen die fachlichen Grundlagen, um digitale Systeme zu verstehen, Software zu entwickeln und technische Lösungen für unterschiedliche Anwendungsbereiche zu gestalten. Sie beschäftigen sich mit theoretischen Grundlagen, lernen aber auch, wie Sie informatisches Wissen praktisch anwenden.

Im Informatik-Studium lernen Sie unter anderem Programmieren, Softwareentwicklung, Datenbanken, Algorithmen, Mathematik, IT-Systeme und Informationssicherheit kennen. Je nach Studiengang kommen weitere Themen wie künstliche Intelligenz, Webentwicklung, IT-Governance oder digitale Geschäftsprozesse hinzu.

Ein Informatik-Studium kann anspruchsvoll sein, weil Sie sich mit logischem Denken, mathematischen Grundlagen und komplexen technischen Fragestellungen beschäftigen. Gleichzeitig wachsen Sie Schritt für Schritt in die Inhalte hinein. Wichtig sind vor allem Interesse, Ausdauer, regelmäßiges Üben und die Bereitschaft, Probleme strukturiert zu lösen.

Mathematik gehört zum Informatik-Studium dazu, vor allem in Bereichen wie Logik, Algorithmen, Datenstrukturen, Statistik oder Modellierung. Sie müssen aber nicht bereits vor dem Studienstart alles beherrschen. Entscheidend ist, dass Sie bereit sind, sich mit mathematischen Grundlagen auseinanderzusetzen und diese auf informatische Fragestellungen anzuwenden.

Programmierkenntnisse können den Einstieg erleichtern, sind aber nicht immer zwingend erforderlich. Im Studium bauen Sie Ihre Kenntnisse schrittweise auf. Viel wichtiger ist, dass Sie Interesse an digitalen Technologien mitbringen, logisch denken und bereit sind, regelmäßig zu üben.

Ja, bei uns können Sie Angewandte Informatik (B.Sc.) ohne NC studieren. Ihre Abiturnote entscheidet also nicht über Ihren Studienplatz. Entscheidend ist, dass Sie die formalen Zulassungsvoraussetzungen erfüllen.

Informationen zum Informatik Studium ohne NC

Ja, auch ohne Abitur kann ein Informatik-Studium möglich sein. Je nach persönlicher Ausgangssituation können Sie zum Beispiel über eine berufliche Qualifikation, eine Aufstiegsfortbildung oder ein Probestudium zugelassen werden. Unsere Studienberatung prüft gerne gemeinsam mit Ihnen, welcher Zugangsweg für Sie infrage kommt.

Informationen zum Studium ohne Abitur

Ein Bachelorstudium in Informatik umfasst in der Regel sechs Semester und 180 ECTS. Ein weiterführendes Masterstudium kann je nach Studiengang und Mastervariante zwei bis vier Semester dauern und 60, 90 oder 120 ECTS umfassen. Die tatsächliche Studiendauer hängt auch davon ab, ob Sie in Vollzeit, Teilzeit, berufsbegleitend oder im Fernstudium studieren.

Nach einem Informatik-Studium können Sie in vielen IT-nahen Bereichen arbeiten, zum Beispiel in der Softwareentwicklung, IT-Beratung, Systemanalyse, Datenanalyse, IT-Sicherheit, Webentwicklung, technischen Projektkoordination oder im Bereich digitale Transformation. Informatik-Kompetenzen werden in nahezu allen Branchen gebraucht.

Die Informatik beschäftigt sich grundsätzlich mit den theoretischen und praktischen Grundlagen digitaler Systeme. Die Angewandte Informatik legt den Schwerpunkt stärker auf die praktische Nutzung dieses Wissens. Sie lernen also nicht nur informatische Konzepte kennen, sondern wenden diese gezielt auf konkrete Aufgabenstellungen aus Wirtschaft, Technik und Gesellschaft an.

Informatik konzentriert sich stärker auf technische Grundlagen, Software, Systeme, Daten und digitale Anwendungen. Wirtschaftsinformatik verbindet diese Themen mit betriebswirtschaftlichen Fragestellungen. Dort steht besonders die Frage im Mittelpunkt, wie IT-Lösungen Geschäftsprozesse, Organisationen und wirtschaftliche Entscheidungen unterstützen.

Ja, Informatik eignet sich sehr gut für ein Fernstudium. Viele Inhalte lassen sich digital, projektorientiert und praxisnah erarbeiten. Gleichzeitig bietet Ihnen ein Fernstudium die Möglichkeit, flexibel und ortsunabhängig zu lernen. Wichtig sind dabei Selbstorganisation, regelmäßiges Üben und die Bereitschaft, sich eigenständig mit technischen Aufgaben auseinanderzusetzen.