
Marike Konjer arbeitet in einer Ergotherapiepraxis und studiert parallel dem Bachelor-Studiengang Ergotherapie. Die Verbindung von praktischer Berufserfahrung und wissenschaftlicher Weiterentwicklung ist für sie wichtiger Bestandteil ihres Studiums.
Marike Konjer arbeitet in einer Ergotherapiepraxis und studiert parallel dem Bachelor-Studiengang Ergotherapie. Die Verbindung von praktischer Berufserfahrung und wissenschaftlicher Weiterentwicklung ist für sie wichtiger Bestandteil ihres Studiums.

Ich möchte mich fachlich und wissenschaftlich weiterentwickeln und meine praktischen Erfahrungen mit theoretischem Wissen verbinden. Durch das Studium kann ich viele Inhalte aus einer anderen Perspektive betrachten und mich intensiver mit wissenschaftlichem Arbeiten und evidenzbasierter Ergotherapie auseinandersetzen.
Ein weiterer Grund für meine Entscheidung war meine berufliche Zukunft. Ich könnte mir später vorstellen, an einer Berufsschule im Bereich der Ergotherapie zu unterrichten. Dafür ist ein Bachelorabschluss in diesem Bereich von Vorteil und bietet mir eine zusätzliche berufliche Perspektive.
Da ich weiterhin als Ergotherapeutin arbeiten wollte, war für mich insbesondere die Möglichkeit eines flexiblen Fernstudiums interessant. So kann ich Beruf und Studium miteinander verbinden und gleichzeitig das Gelernte direkt in meinem beruflichen Alltag anwenden.
Besonders gut gefällt mir die Flexibilität des Studiums. Da ich nebenbei als Ergotherapeutin arbeite, kann ich meine Lernzeiten weitgehend selbst einteilen und das Studium an meinen Berufsalltag anpassen. Das ermöglicht mir, Studium und Beruf miteinander zu verbinden, ohne dass eines von beidem komplett in den Hintergrund rücken muss.
Durch die Verbindung von Theorie und Praxis kann ich viele Inhalte aus dem Studium direkt auf meinen beruflichen Alltag übertragen. Gleichzeitig hilft mir das Studium dabei, mein eigenes therapeutisches Handeln stärker zu hinterfragen und Situationen aus einer wissenschaftlichen Perspektive zu betrachten.
Ich finde es außerdem spannend, dass das Studium nicht nur die praktische Ergotherapie betrachtet, sondern auch Themen wie wissenschaftliches Arbeiten, evidenzbasierte Praxis sowie therapeutische Modelle und Theorien umfasst. Dadurch erweitert sich der eigene Blick auf den Beruf und auf die verschiedenen Möglichkeiten, die Ergotherapie bietet.
Das Deutschlandstipendium ist für mich vor allem eine finanzielle Unterstützung und gleichzeitig eine schöne Anerkennung für meine bisherigen Leistungen innerhalb des Studiums.
Ein Studium neben dem Beruf erfordert neben Zeit und Organisation natürlich auch finanzielle Mittel. Durch das Stipendium wird mir ein Teil dieser finanziellen Belastung abgenommen. Dadurch kann ich mich stärker auf mein Studium und meine berufliche Weiterentwicklung konzentrieren.
Besonders motivierend finde ich auch die Wertschätzung, die mit dem Stipendium verbunden ist. Es ist schön zu merken, dass die eigenen Bemühungen gesehen und unterstützt werden. Das gibt mir zusätzlich Motivation, mein Studium weiterzuführen und meine beruflichen Ziele zu verfolgen.
Nach dem Bachelor möchte noch mehr praktische Berufserfahrung sammeln und meine fachlichen Kompetenzen weiterentwickeln. Ob ich anschließend noch einen Master machen möchte, möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt noch offenlassen. Auch die Möglichkeit, später einmal an einer Berufsschule zu unterrichten, kann ich mir weiterhin gut vorstellen.
Feste Lernzeiten
Für mich ist eine gute Organisation besonders wichtig. Gerade wenn man neben dem Studium arbeitet, hilft es, sich einen Überblick über anstehende Aufgaben und Abgaben zu verschaffen und sich feste Zeiten zum Lernen einzuplanen.
Nicht zu streng mit sich selber sein
Gleichzeitig finde ich es aber genauso wichtig, nicht zu streng mit sich selbst zu sein. Bei einem Fernstudium kann man seine Lernzeiten zwar sehr flexibel gestalten, trotzdem gibt es immer wieder Phasen, in denen der Beruf, das Privatleben oder andere Dinge mehr Zeit und Aufmerksamkeit benötigen. Dann sollte man sich nicht direkt ein schlechtes Gewissen machen, wenn man einmal weniger für das Studium geschafft hat als geplant.
Realistische Ziele
Ich versuche deshalb, mir realistische Ziele zu setzen und mich nicht unnötig unter Druck zu setzen. Es ist völlig normal, dass nicht jede Woche gleich gut läuft. Wichtig ist, den Überblick zu behalten und nach einer schwierigeren Phase wieder weiterzumachen.
Das große Ziel im Auge behalten
Außerdem hilft es mir, mir immer wieder bewusst zu machen, warum ich das Studium begonnen habe und welches Ziel ich damit erreichen möchte. Gerade wenn die Motivation einmal fehlt oder eine Aufgabe besonders schwierig erscheint, kann dieser Gedanke helfen, dranzubleiben.
Zeit für sich und Familie und Freunde
Und zuletzt würde ich sagen: Man sollte sich auch während eines Fernstudiums genügend Zeit für sich selbst, Freunde und Familie nehmen. Das Studium ist wichtig, aber es sollte nicht das gesamte Leben bestimmen. Eine gute Balance hilft meiner Meinung nach dabei, langfristig motiviert zu bleiben und das Studium erfolgreich zu absolvieren.
Wir sind überzeugt, dass alle Menschen unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten die Chance der persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung haben sollen. Deshalb fördern wir mit unseren Stipendien engagierte und finanziell bedürftige Interessenten, damit diese ein akademisches Studium absolvieren und so ihren Lebensweg aktiv gestalten können.
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