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Numerus Clausus (NC) – Bedeutung, Berechnung und Alternativen

Der Numerus Clausus (NC) entscheidet über die Zulassung zu Studiengängen mit begrenzten Plätzen. Erfahre hier, wie er berechnet wird, welche Alternativen es gibt und wie er sich international unterscheidet.

Einführung und Relevanz
Drei große, weiße Fragezeichen stehen auf einem Holzboden vor einer grauen Wand. Die Fragezeichen variieren in der Größe und sind gleichmäßig angeordnet.
Einführung und Relevanz

Was ist der Numerus Clausus?

Der Numerus Clausus (NC) ist ein zentraler Begriff im deutschen Hochschulsystem und spielt eine entscheidende Rolle bei der Zulassung zu vielen Studiengängen. Besonders in stark nachgefragten Fächern wie Medizin, Psychologie oder Jura kann der NC darüber entscheiden, wer einen Studienplatz erhält und wer nicht. Der Begriff stammt aus dem Lateinischen und bedeutet wörtlich „geschlossene Anzahl“ – was darauf hinweist, dass nur eine begrenzte Anzahl an Studienplätzen zur Verfügung steht.

Die Bedeutung des NC reicht jedoch weit über die reine Zulassungsbeschränkung hinaus. Er beeinflusst Bildungs- und Karrierewege, wird regelmäßig als ungerecht oder unflexibel kritisiert und ist Gegenstand zahlreicher bildungspolitischer Debatten. Doch wie genau funktioniert der NC? Welche Alternativen gibt es? Und wie unterscheidet er sich in anderen Ländern?

In diesem Artikel werden die wichtigsten Aspekte des NC beleuchtet – von der Berechnung und Bedeutung über Anwendungsgebiete und Alternativen bis hin zu aktuellen wissenschaftlichen Studien und Fallbeispielen. Dabei werden nicht nur die Vorteile und Nachteile des NC-Systems diskutiert, sondern auch Möglichkeiten aufgezeigt, wie Studieninteressierte mit hohen Zulassungshürden umgehen können.

Mit dieser umfassenden Analyse erhältst du alle notwendigen Informationen, um den NC zu verstehen und deine Chancen im Hochschulzulassungsverfahren bestmöglich einzuschätzen.

Numerus Clausus (NC)

Definition

Der Numerus Clausus (NC) ist eine Zulassungsbeschränkung, die von Hochschulen genutzt wird, um die Anzahl der Studienplätze in bestimmten Fächern zu begrenzen. In Deutschland bedeutet dies, dass nicht alle Bewerber*innen automatisch einen Studienplatz erhalten, sondern eine Auswahl auf Basis bestimmter Kriterien erfolgt – in der Regel der Abiturnote. Der NC gibt die Note an, mit der der letzte zugelassene Bewerber eines Studiengangs aufgenommen wurde. Ein niedriger NC-Wert bedeutet also, dass nur Bewerber mit sehr guten Noten zugelassen wurden.

Was bedeutet Numerus Clausus?

Der Begriff Numerus Clausus stammt aus dem Lateinischen und bedeutet wörtlich „geschlossene Anzahl“. Dies verweist darauf, dass nur eine begrenzte Anzahl von Studienplätzen zur Verfügung steht. Der NC wird hauptsächlich bei besonders beliebten Studiengängen angewendet, in denen die Anzahl der Bewerber die Kapazitäten der Hochschulen übersteigt.

Es gibt zwei Hauptformen des NC:

  • Zentraler NC: Studiengänge mit bundesweiter Zulassungsbeschränkung (z. B. Humanmedizin, Zahnmedizin, Tiermedizin und Pharmazie) werden über die Stiftung Hochschulstart vergeben.
  • Lokaler NC: Viele Hochschulen legen für bestimmte Fächer individuelle Zulassungsbeschränkungen fest, sodass die NC-Werte von Uni zu Uni variieren können.

Die Abiturnote spielt dabei eine entscheidende Rolle, aber auch andere Auswahlkriterien wie Wartesemester, Eignungstests oder Auswahlgespräche können berücksichtigt werden.

Erweiterte Definitionen und Varianten

Der NC ist kein festgelegter Wert, sondern ergibt sich jedes Jahr neu aus dem Verhältnis von Bewerberzahl zu verfügbaren Studienplätzen. Da nicht alle Bewerber die gleichen Noten haben, wird der NC aus den Noten der letzten zugelassenen Bewerber*innen berechnet.

Neben dem klassischen Abitur-NC gibt es verschiedene Varianten des Zulassungsverfahrens:

  • Orts-NC: An manchen Universitäten ist der NC je nach Standort unterschiedlich. Beispiel: Ein Studiengang kann an der Universität München einen NC von 1,3 haben, während er an der Universität Leipzig mit einem NC von 2,1 zugänglich ist.
  • Quotenregelung: Studienplätze werden nach verschiedenen Quoten vergeben – z. B. 30 % über den NC, 10 % über Wartesemester, 60 % über hochschuleigene Auswahlverfahren.
  • Losverfahren: Falls nach allen Vergaberunden noch Plätze übrig sind, werden diese oft per Zufall verlost.

Berechnung des NC

Der NC ist keine festgelegte Mindestnote, sondern entsteht jedes Jahr neu, abhängig davon, wie viele Bewerber sich für einen bestimmten Studiengang bewerben und wie viele Plätze verfügbar sind.

Faktoren, die den NC beeinflussen:

  • Anzahl der Bewerber: Je mehr Bewerber sich für einen Studiengang einschreiben, desto strenger wird der NC.
  • Kapazität der Hochschule: Studiengänge mit begrenzten Ressourcen (z. B. Laborkurse in Medizin) haben oft einen hohen NC.
  • Quotenregelung: Ein Teil der Studienplätze wird für bestimmte Gruppen (z. B. Bewerber mit Wartezeit) reserviert, wodurch der NC für direkte Bewerber höher ausfallen kann.

Beispiel für eine NC-Berechnung:

  • Eine Universität hat 100 Studienplätze für Psychologie.
  • Es gibt 500 Bewerber.
  • Die besten 100 Bewerber werden zugelassen, basierend auf ihrem Abiturdurchschnitt.
  • Der letzte zugelassene Bewerber hat einen Notendurchschnitt von 1,7 – dieser Wert wird als NC des Jahres festgelegt.

Da sich die Bewerberzahlen jährlich ändern, kann der NC für dasselbe Fach im nächsten Jahr höher oder niedriger ausfallen.

Etymologie und Ursprung

Der Ausdruck Numerus Clausus hat seinen Ursprung in der Rechtswissenschaft und wurde ursprünglich für die Begrenzung von Mitgliederzahlen in bestimmten Gruppen oder Institutionen verwendet. Bereits im 19. Jahrhundert wurde das Prinzip auf verschiedene Bildungseinrichtungen angewendet.

In Deutschland wurde der NC erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg offiziell eingeführt, um die begrenzten Studienplatzkapazitäten effizient zu verteilen. Mit der steigenden Anzahl von Studieninteressierten und begrenzten Ressourcen an Hochschulen wurde er zunehmend ausgeweitet und ist heute ein fester Bestandteil des Hochschulzulassungssystems.

Bedeutung des NC für Studienbewerber

Der NC hat weitreichende Auswirkungen auf die Bildungslaufbahn junger Menschen. Viele Schüler fühlen sich bereits in der Oberstufe unter Druck gesetzt, eine sehr gute Abiturnote zu erreichen, um ihr Wunschstudium antreten zu können. Besonders problematisch ist dies in stark nachgefragten Fächern wie Medizin, Psychologie oder BWL, wo der NC oft unter 1,5 liegt.

Nicht jeder mit einem schlechteren Abiturdurchschnitt hat jedoch automatisch keine Chance auf einen Studienplatz. Alternative Wege, wie Wartesemester oder Studienplatzklagen, können genutzt werden. Zudem gibt es auch NC-freie Hochschulen, insbesondere private Hochschulen oder Studiengänge im Ausland.

Anwendungsgebiete des Numerus Clausus (NC)

Der Numerus Clausus (NC) wird in verschiedenen Bereichen des Hochschulsystems eingesetzt, um eine begrenzte Anzahl an Studienplätzen fair zu verteilen. Besonders in stark nachgefragten Fächern spielt der NC eine zentrale Rolle, da nicht alle Bewerber aufgenommen werden können. Doch auch außerhalb des Hochschulwesens gibt es Konzepte, die auf einem NC-ähnlichen Prinzip beruhen.

In diesem Abschnitt werden vier wesentliche Anwendungsbereiche des NC beleuchtet: die Hochschulzulassung, internationale Zulassungsverfahren, der Einfluss des NC auf den Arbeitsmarkt und alternative Zulassungsverfahren.

Die häufigste und bekannteste Anwendung des NC ist die Vergabe von Studienplätzen an Universitäten und Fachhochschulen. Besonders in Deutschland ist der NC ein wichtiges Steuerungsinstrument, um stark nachgefragte Studiengänge zu regulieren.

Warum gibt es den NC?

Universitäten haben nur begrenzte Kapazitäten für bestimmte Fächer – insbesondere für solche mit hohen Anforderungen an technische Ausstattung oder Betreuung durch Dozenten. Beispielsweise sind medizinische Studiengänge extrem teuer und ressourcenintensiv, weshalb eine unbegrenzte Zulassung nicht möglich ist.

Beispiel: Medizinische Studiengänge

In Deutschland sind Fächer wie Humanmedizin, Zahnmedizin und Pharmazie bundesweit mit einem zentralen NC belegt. Das bedeutet, dass die Studienplätze nicht von einzelnen Universitäten, sondern von der Stiftung Hochschulstart nach bestimmten Quoten vergeben werden:

  • 30 % der Studienplätze gehen an die Bewerber mit den besten Abiturnoten (Abiturbestenquote).
  • 10 % der Plätze werden über eine zusätzliche Eignungsquote vergeben (z. B. Berufserfahrung oder Tests).
  • 60 % der Plätze werden von den Hochschulen nach eigenen Kriterien vergeben (z. B. Auswahlgespräche).

Lokale NCs an einzelnen Universitäten

Während der NC für medizinische Studiengänge zentral geregelt ist, setzen viele Universitäten bei anderen Fächern lokale NCs fest. So kann ein Fach wie BWL an der Universität Mannheim einen NC von 1,3, an einer kleineren Hochschule hingegen einen NC von 2,5 haben.

Nicht nur in Deutschland wird der NC zur Vergabe von Studienplätzen genutzt – ähnliche Konzepte existieren auch in anderen Ländern. Allerdings unterscheiden sich die Systeme teils erheblich.

Österreich: Aufnahmetests statt NC

In Österreich gibt es für viele Studiengänge keinen klassischen NC. Stattdessen müssen Bewerber in Fächern wie Medizin oder Psychologie Aufnahmetests absolvieren, um einen Studienplatz zu erhalten.

Schweiz: Numerus Clausus für Medizin

Die Schweiz verwendet den NC vor allem für medizinische Studiengänge. Anders als in Deutschland basiert der NC jedoch nicht auf dem Notendurchschnitt, sondern auf einem zentralen Eignungstest (EMS – Eignungstest für das Medizinstudium).

Frankreich: Selektives Hochschulsystem

Frankreich setzt auf ein anderes System: Eliteschulen (Grandes Écoles) haben strenge Aufnahmeprüfungen. Universitäten hingegen haben oft eine offene Zulassung, setzen aber hohe Leistungsanforderungen für den Studienfortschritt.

Der NC beeinflusst nicht nur die Hochschulzulassung, sondern kann auch langfristige Folgen für den Arbeitsmarkt haben. Wenn bestimmte Studiengänge durch hohe NC-Werte schwer zugänglich sind, kann dies dazu führen, dass es in bestimmten Berufsfeldern einen Mangel an Fachkräften gibt.

Beispiel: Fachkräftemangel in der Medizin

  • In Deutschland herrscht ein Mangel an Ärzten, besonders in ländlichen Gebieten.
  • Dennoch liegt der NC für Medizin oft bei 1,0 bis 1,2, wodurch viele potenzielle Mediziner ausgeschlossen werden.
  • Einige Bundesländer versuchen, durch Landarztquoten oder alternative Zugangswege diesen Mangel zu verringern.

NC als Hemmnis für Berufswahl

Viele Schüler lassen sich bei ihrer Studienwahl vom NC abschrecken. Dies kann dazu führen, dass talentierte und motivierte Bewerber keine Chance auf ihr Wunschstudium haben, obwohl sie in anderen Auswahlkriterien (z. B. praktischen Fähigkeiten) sehr gut wären.

Um die Nachteile des NC-Systems auszugleichen, gibt es alternative Zulassungsverfahren, die eine gerechtere Studienplatzvergabe ermöglichen sollen.

Auswahlgespräche

  • Manche Universitäten nutzen Interviews, um Bewerber besser kennenzulernen.
  • Vorteil: Persönliche Eignung kann berücksichtigt werden.
  • Beispiel: Medizinische Fakultäten in Hamburg und Berlin setzen auf Auswahlgespräche.

Eignungstests

  • Statt rein auf die Abiturnote zu setzen, werden spezielle Tests durchgeführt.
  • Beispiel: Der TMS (Test für Medizinische Studiengänge) verbessert die Chancen für Bewerber mit mittleren NC-Werten.

Losverfahren

  • Falls nach allen Vergaberunden noch Plätze übrig bleiben, werden diese zufällig verlost.
  • Vorteil: Jeder Bewerber hat eine Chance, unabhängig vom NC.
  • Beispiel: Viele Universitäten führen zum Semesterende ein Losverfahren für Restplätze durch.

Studienplatzklage

  • Manche Bewerber versuchen, durch juristische Mittel einen Studienplatz zu erhalten.
  • Dies ist jedoch teuer und nicht immer erfolgreich.

Verwandte Konzepte und Begriffe

Der Numerus Clausus (NC) ist eng mit verschiedenen anderen Konzepten aus dem Bereich der Hochschulzulassung und Studienplatzvergabe verbunden. Einige dieser Begriffe beschreiben alternative Zulassungsverfahren, andere stehen in direktem Zusammenhang mit der Funktionsweise des NC. In diesem Abschnitt werden fünf zentrale verwandte Konzepte detailliert erläutert.

Eine lächelnde Frau mit Brille steht neben einem Flipchart und hält einen Stift. Sie zeigt auf eine Grafik, während sie in einem modernen Büro steht.

Definition:

Der Begriff Zulassungsbeschränkung beschreibt allgemein alle Regelungen, die den Zugang zu einem Studiengang oder einer Hochschule begrenzen. Der NC ist nur eine von vielen Formen der Zulassungsbeschränkung.

Unterschied zum NC:

Während der NC in erster Linie auf der Abiturnote basiert, gibt es auch andere Zulassungsbeschränkungen, z. B.:

  • Eignungsprüfungen (z. B. Kunst-, Musik- oder Sportstudiengänge)
  • Sprachtests (z. B. TOEFL für englischsprachige Studiengänge)
  • Aufnahmegespräche (z. B. Management- oder Medienstudiengänge)

Beispiel:

Ein Architekturstudium kann neben einem NC auch eine Mappe mit Arbeitsproben oder eine praktische Eignungsprüfung verlangen.

Definition:

Die Wartezeitquote ist eine alternative Möglichkeit, einen Studienplatz zu erhalten, wenn der direkte Zugang über den NC nicht möglich ist. Bewerber, die sich nach dem Abitur nicht sofort einschreiben, sammeln Wartesemester.

Wie funktioniert die Wartezeitregelung?

  • Jedes Semester, in dem man nicht an einer deutschen Hochschule immatrikuliert ist, zählt als Wartezeit.
  • Die Anzahl der erforderlichen Wartesemester hängt von der Nachfrage nach dem Studiengang ab.
  • Die Wartesemesterregelung wurde 2020 reformiert, sodass sie nur noch bis zu 10 % der Studienplätze betrifft.

Beispiel:

Ein Bewerber mit einem Abiturdurchschnitt von 2,9 möchte Medizin studieren. Der NC liegt bei 1,0. Falls er nicht sofort zugelassen wird, kann er sich über Wartesemester qualifizieren, muss aber oft mehrere Jahre warten.

Definition:

Das Losverfahren ist eine Zufallsmethode, mit der übriggebliebene Studienplätze vergeben werden.

Wann wird das Losverfahren angewendet?

  • Wenn nach Abschluss aller Zulassungsrunden noch freie Studienplätze vorhanden sind.
  • Falls einige Bewerber ihren Platz nicht annehmen und die Hochschule keine Nachrücker mehr hat.

Vorteile:

  • Jeder Bewerber hat eine gleiche Chance, unabhängig von der Abiturnote.
  • Besonders attraktiv für Bewerber, die sich bereits anderweitig beworben haben und eine zusätzliche Möglichkeit suchen.

Beispiel:

Ein Bewerber mit Abiturdurchschnitt 2,7 möchte Pharmazie studieren. Der NC liegt bei 1,6. Er bewirbt sich zusätzlich beim Losverfahren an verschiedenen Universitäten und erhält am Ende einen Studienplatz.

Die Studienplatzklage ist ein juristisches Verfahren, mit dem Bewerber versuchen, trotz NC eine Zulassung zu erhalten.

Wie funktioniert eine Studienplatzklage?

  • Die Klage richtet sich meist gegen die Kapazitätsberechnung der Universität.
  • Der Bewerber argumentiert, dass die Hochschule mehr Plätze anbieten müsste.
  • Gerichte prüfen, ob tatsächlich Kapazitäten vorhanden sind.

Erfolgsaussichten:

  • Je nach Studiengang unterschiedlich. In Medizin sind Klagen besonders häufig, aber auch schwer durchzusetzen.
  • Klagen sind oft teuer (bis zu 5.000 Euro pro Verfahren) und riskant.

Beispiel:

Ein Bewerber mit einem Abiturschnitt von 2,5 möchte Zahnmedizin studieren (NC: 1,3). Er klagt gegen eine Universität und erhält nach mehreren Monaten ein positives Urteil, sodass ihm ein Studienplatz zugewiesen wird.

Definition:

Eine Eignungsprüfung ist ein Test oder eine praktische Prüfung, die als alternative Zugangsmethode zu einem Studiengang dient.

Wann wird eine Eignungsprüfung angewendet?

  • In Studiengängen, bei denen praktische Fähigkeiten wichtiger sind als die Abiturnote.
  • Besonders verbreitet in künstlerischen, sportlichen und kreativen Studiengängen.

Unterschied zum NC:

  • Der NC setzt auf Noten, während die Eignungsprüfung die tatsächlichen Fähigkeiten eines Bewerbers testet.

Beispiel:

Ein Bewerber möchte Grafikdesign studieren. Statt nach NC erfolgt die Auswahl durch eine Mappe mit Arbeitsproben und eine kreative Eignungsprüfung.

Wichtige Studien und Literatur zum Numerus Clausus (NC)

Der Numerus Clausus (NC) ist ein viel diskutiertes Thema in der Bildungsforschung, da er maßgeblich über die Hochschulzulassung entscheidet und soziale, wirtschaftliche sowie bildungspolitische Auswirkungen hat. Wissenschaftliche Studien analysieren die Effekte des NC-Systems auf Chancengleichheit, Studienerfolg und den Arbeitsmarkt.

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  • Titel: CHECK – Numerus Clausus an deutschen Hochschulen 2021/22
  • Autor: Centrum für Hochschulentwicklung (CHE)
  • Veröffentlichungsjahr: 2021
  • Kernaussagen der Studie:
    • Im Wintersemester 2021/22 hatten rund 40 % aller Studiengänge in Deutschland eine Zulassungsbeschränkung durch den NC.
    • Die höchsten Anteile zulassungsbeschränkter Studiengänge wurden in Hamburg, Berlin und dem Saarland verzeichnet.
    • Der Rückgang der NC-Quoten wird auf sinkende Erstsemesterzahlen und den Ausbau von Studienangeboten zurückgeführt.
Weitere Informationen
  • Titel: Immer mehr Studiengänge an Hochschulen zulassungsfrei
  • Autor: MDR AKTUELL
  • Veröffentlichungsjahr: 2024
  • Kernaussagen der Studie:
    • Im Wintersemester 2024/25 hatten 35,2 % aller Studiengänge in Deutschland einen Numerus Clausus oder andere Zugangsbeschränkungen.
    • Thüringen wies mit weniger als 20 % den geringsten Anteil an zulassungsbeschränkten Studiengängen auf.
    • Gründe für den Rückgang der Zulassungsbeschränkungen sind sinkende Bewerberzahlen und der Ausbau von Studienplätzen.
Weitere Informationen
  • Titel: Numerus Clausus: Bedeutung & Tabellen für den NC
  • Autor: Karrierebibel
  • Veröffentlichungsjahr: 2017
  • Kernaussagen der Studie:
    • Der Numerus Clausus ist die Abiturdurchschnittsnote des letzten zugelassenen Bewerbers eines Studiengangs.
    • NC-Werte variieren je nach Studienfach und Universität; besonders hohe NCs finden sich in Fächern wie Medizin, Psychologie und Pharmazie.
    • Die Studie bietet eine Übersicht über die NC-Werte verschiedener Studiengänge und Universitäten.
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Beispiele und Fallstudien zum NC

Der Numerus Clausus (NC) spielt eine entscheidende Rolle bei der Vergabe von Studienplätzen in Deutschland. Um die Auswirkungen und Mechanismen des NC besser zu verstehen, werden in diesem Abschnitt vier spezifische Beispiele und Fallstudien vorgestellt, die reale Szenarien und Entwicklungen beleuchten.

Entwicklung der NC-Quoten in Deutschland

Hintergrund: In den letzten Jahren wurde ein Rückgang der zulassungsbeschränkten Studiengänge in Deutschland beobachtet.

Details:

  • Statistik: Im Wintersemester 2024/25 hatten 35,2 % aller Studiengänge in Deutschland einen Numerus Clausus oder andere Zugangsbeschränkungen.
  • Regionale Unterschiede: Thüringen wies mit weniger als 20 % den geringsten Anteil an zulassungsbeschränkten Studiengängen auf.
  • Ursachen: Sinkende Bewerberzahlen und der Ausbau von Studienplätzen tragen maßgeblich zu diesem Rückgang bei.

Analyse: Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass der Zugang zu Hochschulen in Deutschland zunehmend erleichtert wird, was potenziell zu einer höheren Bildungsbeteiligung führen kann.

Alternative Zugangswege zum Medizinstudium

Hintergrund: Aufgrund der hohen NC-Anforderungen im Medizinstudium suchen viele Bewerber nach alternativen Zugangswegen.

Details:

  • Medizinertest (TMS): Einige Universitäten berücksichtigen den Test für Medizinische Studiengänge (TMS) bei der Auswahl. Ein gutes Testergebnis kann die Chancen auf einen Studienplatz erhöhen.
  • Studium im Ausland: Länder wie Österreich oder Ungarn bieten Medizinstudienplätze mit anderen Zulassungskriterien an, was deutschen Studierenden alternative Möglichkeiten eröffnet.

Analyse: Diese Alternativen ermöglichen es Bewerbern, trotz hoher NC-Hürden ihren Studienwunsch zu realisieren, erfordern jedoch oft zusätzliche finanzielle und organisatorische Aufwendungen.

Einführung des Eignungstests für das Medizinstudium in der Schweiz

Hintergrund: In der Schweiz wurde ein Eignungstest als Zulassungskriterium für das Medizinstudium eingeführt, um die Eignung der Bewerber besser zu beurteilen.

Details:

  • Einführung: Seit 1998 wird an den Universitäten Basel, Bern, Freiburg und Zürich ein Eignungstest für die Zulassung zum Medizinstudium verwendet.
  • Ziel: Der Test soll sicherstellen, dass die ausgewählten Studierenden die notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse für das Medizinstudium mitbringen.

Analyse: Der Einsatz von Eignungstests kann eine effektivere Auswahl geeigneter Kandidaten ermöglichen und somit den Studienerfolg erhöhen.

Zulassungsfreie Studiengänge als Alternative

Hintergrund: Nicht alle Studiengänge in Deutschland sind mit einem NC belegt, was Bewerbern mit weniger guten Abiturnoten alternative Möglichkeiten bietet.

Details:

  • Beispiel: Der Studiengang Betriebswirtschaftslehre und Unternehmensführung (Bachelor) an der Hochschule München ist zulassungsfrei, es wird kein bestimmter NC vorausgesetzt.
  • Vorteil: Bewerber können ohne strikte Notenvorgaben ein Studium aufnehmen und sich entsprechend ihrer Interessen und Fähigkeiten weiterqualifizieren.

Analyse: Zulassungsfreie Studiengänge bieten eine wertvolle Alternative für Studieninteressierte und tragen zur Durchlässigkeit des Bildungssystems bei.

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Häufig gestellte Fragen

FAQs zum NC

Der Numerus Clausus (NC) ist eine Zulassungsbeschränkung. Sie greift, wenn es für einen Studiengang mehr Bewerbungen als Studienplätze gibt. Der NC entsteht jedes Semester neu.

  • Abiturnote des letzten Platzes: Der NC ist die Note der Person, die zuletzt einen Platz bekommen hat. Beispiel: Liegt diese Note bei 2,1, dann lag der NC in diesem Verfahren bei 2,1.
  • Kein fixer Mindestwert: Die Hochschule legt keinen „NC-Wert“ im Voraus fest.
  • Angebot und Nachfrage: Viele Bewerbungen und viele sehr gute Noten machen den NC strenger. Weniger Druck macht ihn entspannter.
  • Kann sich schnell ändern: Der NC kann je nach Hochschule, Studiengang und Semester deutlich schwanken.

Gut zu wissen: Lassen Sie sich von einem NC an staatlichen Hochschulen nicht entmutigen. An der SRH Fernhochschule gibt es für viele Studiengänge keinen klassischen NC – oft zählen Motivation, Ziele und persönliche Voraussetzungen stärker als der Schnitt.

Wenn Ihr Abischnitt nicht für den direkten Einstieg reicht, können Sie trotzdem ans Ziel kommen. Diese Wege nutzen viele Bewerber:

  • Private Hochschulen (oft ohne klassischen NC): Häufig der schnellste Weg. Viele private Hochschulen arbeiten mit eigenen Auswahlverfahren, bei denen Motivation, Lebenslauf und Ziele stärker zählen als die Abiturnote. An der SRH Fernhochschule können Sie in vielen Studiengängen ohne NC starten.
  • Wartezeit und alternative Quoten: Manche staatliche Hochschulen vergeben Plätze über Quoten oder Wartemodelle. Das kann funktionieren, dauert je nach Fach aber oft mehrere Jahre.
  • Hochschul- und Standortvergleich: Der NC unterscheidet sich je nach Hochschule und Semester teils deutlich. Ein anderer Standort oder eine andere Hochschule kann Ihre Chancen spürbar erhöhen.
  • Studium im Ausland: In einigen Ländern entscheidet nicht der NC, sondern ein Aufnahmetest oder ein Auswahlverfahren. Abschlüsse aus EU-Ländern lassen sich in Deutschland oft gut anerkennen – prüfen Sie die Details vorab.
  • Studienplatzklage: Manche versuchen einen Platz einzuklagen. Das ist häufig teuer, zeitintensiv und der Ausgang bleibt unsicher.

Empfehlung: Bevor Sie jahrelang warten oder ein finanzielles Risiko eingehen, prüfen Sie zuerst NC-freie Alternativen – oft kommen Sie so schneller und planbarer zu Ihrem Wunschabschluss.

Ihre Abiturnote können Sie nachträglich nicht ändern. Sie können aber Ihre Chancen auf einen Studienplatz in NC-Verfahren erhöhen – je nach Studiengang und Hochschule:

  • Eignungs- und Studierfähigkeitstests: In einigen Fächern verbessert ein sehr gutes Testergebnis Ihre Chancen, weil Hochschulen es in der Auswahl berücksichtigen (z. B. der TMS im medizinischen Bereich).
  • Hochschul- und Standortwechsel: Der NC schwankt stark je nach Hochschule und Semester. An weniger nachgefragten Standorten liegt die Zulassungsgrenze oft niedriger.
  • Losverfahren auf Restplätze: Wenn kurz vor Semesterstart Plätze frei bleiben, vergeben manche Hochschulen diese per Los. Die Abiturnote spielt dann keine Rolle.
  • Zweitstudium: Wenn Sie bereits einen Hochschulabschluss haben, bewerben Sie sich über eine eigene Quote. Dann zählen häufig die Note des Erststudiums und die Begründung.

Alternative: Wenn Sie planbar starten möchten, prüfen Sie NC-freie Optionen. An der SRH Fernhochschule sind viele Studiengänge ohne klassischen NC möglich, weil die Zulassung über hochschuleigene Kriterien erfolgt.

Eine komplette Abschaffung des NC an staatlichen Hochschulen ist derzeit nicht absehbar. Der NC bleibt das zentrale Instrument, wenn es deutlich mehr Bewerbungen als Studienplätze gibt. Reformen laufen aber bereits – vor allem mit dem Ziel, die Abiturnote weniger alleinentscheidend zu machen:

  • Mehr Auswahlkriterien neben der Abiturnote: Gerade in stark nachgefragten Fächern müssen Verfahren neben der Note weitere, geeignete Kriterien berücksichtigen.
  • Eignungstests und hochschuleigene Auswahlverfahren: Tests und zusätzliche Kriterien spielen im Vergabeverfahren teils eine relevante Rolle.
  • Trend zu weniger Zulassungsbeschränkungen in einigen Bereichen: Analysen zeigen, dass der Anteil zulassungsbeschränkter Studienangebote zuletzt zurückging – je nach Hochschule und Fach sehr unterschiedlich.

Was staatliche Hochschulen teils erst schrittweise ausbauen, setzen viele private Hochschulen schon länger um: Dort entscheiden häufig hochschuleigene Kriterien statt starrer NC-Grenzen.

Ja. Auch Masterstudiengänge können zulassungsbeschränkt sein – besonders dann, wenn es mehr Bewerbungen als Plätze gibt. Im Master zählt jedoch meist nicht die Abiturnote, sondern Ihr Erststudium und Ihre fachliche Passung.

  • Note aus dem Bachelor: Viele Hochschulen arbeiten mit Mindestnoten (z. B. 2,5) oder wählen bei hoher Nachfrage nach der Bachelor-Note aus.
  • Fachliche Voraussetzungen: Häufig müssen Sie ein thematisch passendes Erststudium und eine bestimmte Anzahl an ECTS in Kernfächern nachweisen.
  • Eignungsgespräch oder Test: Einige Programme prüfen Motivation, Fachverständnis oder Methodenkenntnisse zusätzlich im Gespräch oder über Tests.
  • Portfolio, Arbeitsproben, Motivation: In kreativen oder spezialisierten Masterprogrammen zählen oft Arbeitsproben, ein Motivationsschreiben und relevante Praxiserfahrung.
  • Sprach- und Formalanforderungen: Je nach Programm kommen Sprachnachweise und Fristen hinzu.

Tipp: Prüfen Sie immer die Zulassungsvoraussetzungen des konkreten Masters. An der SRH Fernhochschule steht häufig die fachliche Eignung im Vordergrund – und nicht ein starrer Noten-NC.

Ja, eine Studienplatzklage ist grundsätzlich möglich. Meist geht es um eine Kapazitätsklage: Sie lassen prüfen, ob eine Hochschule ihre Aufnahmekapazität korrekt berechnet hat und ggf. zusätzliche Plätze vergeben muss.

  • So läuft es typischerweise ab: Ein:e Anwält:in beantragt Akteneinsicht und greift die Kapazitätsberechnung an. Parallel müssen Sie meist fristgerecht am regulären Vergabeverfahren teilnehmen.
  • Erfolgsaussichten: Sie hängen stark von Studiengang, Hochschule und Semester ab. In sehr gefragten Fächern wie Medizin oder Psychologie klagen viele – dadurch bleibt der Ausgang besonders unsicher.
  • Kosten und Dauer: Rechnen Sie häufig mit mehreren tausend Euro für Anwalts- und Gerichtskosten. Ein Verfahren kann sich über Monate ziehen. Eine Garantie auf einen Platz gibt es nicht.

Empfehlung: Bevor Sie Zeit und Geld in eine Klage investieren, prüfen Sie planbare Alternativen. An der SRH Fernhochschule können Sie viele gefragte Studiengänge oft ohne klassische NC-Hürden starten – schnell und rechtssicher.

Der Numerus Clausus (NC) entsteht, wenn es für einen Studiengang mehr Bewerbungen als Studienplätze gibt. Hochschulen begrenzen die Kapazität und müssen dann auswählen. Der „NC“ ist dabei meist die Auswahlgrenze – also der Wert (z. B. Abiturnote), mit dem die zuletzt zugelassene Person noch einen Platz erhalten hat. Er steht erst nach Abschluss des Vergabeverfahrens fest und kann sich jedes Semester ändern. 

Besonders streng ist die Zulassung typischerweise in Fächern mit sehr hoher Nachfrage und begrenzten Kapazitäten, zum Beispiel:

  • Humanmedizin, Zahnmedizin, Tiermedizin, Pharmazie (bundesweit zulassungsbeschränkt, Vergabe zentral)
  • Psychologie (an vielen Hochschulen stark nachgefragt und häufig zulassungsbeschränkt)

Gut zu wissen: Wenn Sie sich von NC-Grenzen nicht ausbremsen lassen möchten, prüfen Sie Alternativen. An der SRH Fernhochschule sind viele Studiengänge ohne klassischen NC möglich.

 

Ja. Je nach Studiengang gelten unterschiedliche Vergabeverfahren:

  • Bundesweiter NC (zentrales Vergabeverfahren): Er betrifft vor allem stark nachgefragte Studiengänge wie Humanmedizin, Zahnmedizin, Tiermedizin und Pharmazie. Die Vergabe läuft zentral über hochschulstart.de.
  • Lokaler NC (hochschulinternes Verfahren): Für viele andere Studiengänge setzen die Hochschulen die Auswahlgrenzen selbst fest. Deshalb kann der NC je nach Standort, Hochschule und Semester stark schwanken – auch beim gleichen Studiengang.

Ihr Vorteil an der SRH Fernhochschule: Sie müssen weder zentrale Vergabeverfahren durchlaufen noch lokale NC-Werte vergleichen. Viele Studiengänge sind bei uns zulassungsfrei, sodass Sie direkt starten können.

Der NC ist kein fester Mindestwert, sondern entsteht in jedem Bewerbungsverfahren neu. Er ergibt sich aus dem Verhältnis von verfügbaren Studienplätzen und den Bewerbungen.

  • Kein fixer Wert: Die Hochschule legt den NC nicht im Voraus fest. Er entsteht erst nach Abschluss der Auswahl.
  • So entsteht der NC: Die Bewerbungen werden nach dem relevanten Auswahlkriterium (häufig der Abiturnote) sortiert. Der NC entspricht dann dem Wert der Person, die den letzten verfügbaren Platz erhält. Beispiel: Gibt es 50 Plätze, bestimmt der/die Bewerber:in auf Platz 50 die Grenze.
  • Warum er schwankt: Jedes Jahr ändern sich Anzahl der Bewerbungen, Notenverteilung und Kapazitäten. Bei hoher Nachfrage oder vielen sehr guten Noten wird der NC strenger, bei weniger Bewerbungen oder geringerer Konkurrenz sinkt er.

Gut zu wissen: Dieses „Zitterspiel“ entfällt an der SRH Fernhochschule meist. Viele Studiengänge sind zulassungsfrei, sodass Sie unabhängig von schwankenden NC-Werten planen und starten können.

Ja. Viele Hochschulen und Länder nutzen Auswahlverfahren, die nicht allein von der Abiturnote abhängen:

  • Eignungstests: Fachspezifische Tests können Ihre Chancen verbessern, weil sie Studienpotenzial unabhängig von der Schulnote messen (z. B. TMS im medizinischen Bereich).
  • Motivationsschreiben und Interviews: Besonders an privaten Hochschulen und in internationalen Systemen zählen Motivation, Ziele und persönliche Eignung oft stärker als der Notenschnitt.
  • Quoten und Sonderwege: Manche Verfahren berücksichtigen gezielt Berufserfahrung, Zweitstudium oder besondere Lebensläufe über separate Quoten.
  • Losverfahren: Wenn nach dem regulären Verfahren Plätze frei bleiben, vergeben einige Hochschulen Restplätze per Los.
  • Offener Zugang mit Auswahl im Studium: In manchen Ländern ist der Einstieg weniger begrenzt, die Auswahl erfolgt dann über anspruchsvolle Prüfungen in den ersten Semestern.

An der SRH Fernhochschule: Viele Studiengänge sind ohne klassischen NC möglich. Statt einer starren Notengrenze stehen bei der Zulassung häufig fachliche Passung und persönliche Motivation im Mittelpunkt.

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Bei uns entfällt die Wartezeit auf die Zulassung zu Ihrem Wunschfach. Sie können direkt loslegen. Denn bei uns stehen Ihre Ambitionen und Fähigkeiten im Fokus, daher gibt es keinen Numerus Clausus (NC). Egal ob allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife – jeder hat die Chance auf einen Studienplatz. Sogar durch eine Eignungsprüfung können Sie sich qualifizieren und bei uns ohne NC studieren.

Fazit

Der Numerus Clausus (NC) ist ein wichtiges Instrument zur Studienplatzvergabe in Deutschland, das jedoch oft als ungerecht empfunden wird. Er basiert nicht auf festen Werten, sondern wird jedes Jahr neu berechnet, abhängig von der Anzahl der Bewerber und verfügbaren Studienplätze. Besonders in stark nachgefragten Fächern wie Medizin oder Psychologie führt der NC zu hohen Hürden für Studieninteressierte. 

Kritiker bemängeln, dass das System sozial benachteiligte Schüler benachteiligt und den Leistungsdruck erhöht. Zudem trägt der NC in bestimmten Fachbereichen zum Fachkräftemangel bei, da talentierte Bewerber ausgeschlossen werden. Alternativen wie Eignungstests, Motivationsschreiben oder Interviews werden nur vereinzelt genutzt. 

In Zukunft könnten Reformen, die schulische Leistung mit weiteren Auswahlkriterien kombinieren, eine gerechtere Verteilung der Studienplätze ermöglichen. Der NC bleibt vorerst ein fester Bestandteil des Hochschulsystems, doch Reformbestrebungen zur Verbesserung der Chancengleichheit nehmen zu.

Weiterführende Links und Ressourcen

Für vertiefende Informationen zum Numerus Clausus (NC), zur Studienplatzvergabe und zu alternativen Zulassungsverfahren findest du hier eine Auswahl relevanter Quellen:

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